Blog

Im Blog von Peter und Ursula Schäublin berichten wir von Aktualitäten rund um unser Grafikatelier 720 Grad, über Fotografie und Film, Kajaken und weitere Aktivitäten.

Swiss Water Foundation – hilf mit, einen Unterschied zu machen

Unser Freund Anthony Wernli ist daran, mit einem Team von Experten die Swiss Water Foundation zu gründen. Die Stiftung will weltweit Trinkwasseraufbereitunsanlagen einrichten, um mehr Menschen den Zugang zu sauberem Trinkwasser zu ermöglichen.


Aller Anfang ist schwer

Die Stiftung befindet sich in der Gründung und hat natürlich Bedarf an Kommunikationsmitteln. Zusammen mit Anthony haben wir aufgelistet, was für den Start einer international tätigen Organisation sinnvoll ist:
- Logo
- Homepage
- Flyer
- ein Fundus an professionellen Fotos und Filmclips


Wir helfen mit

Immer wieder haben wir das Vorrecht, für Organisationen zu arbeiten, die einen wesentlichen Beitrag zur Verbesserung der Situation von Menschen leisten. Solche Projekte unterstützen wir mit Spezialkonditionen. Das Logo ist bereits entstanden und die Homepage ist in der Programmierungsphase.

Das Logo der Swiss Water Foundation erklärt den Zweck der Stiftung. Hier ein Ausschnitt aus dem Video, in dem ich die Symbolik des Logos erkläre:


Ein erster Screenshot der Homepage:

screenshot_02_2500px.jpg

Das vorhandene Bildmaterial ist dünn, und bis auf ein paar Handyclips existieren keine Filmaufnahmen. Doch Bilder – Fotos und Film – sind in der Kommunikation unersetzlich und von sehr grosser Wichtigkeit. Im Dezember würde sich die einmalige Gelegenheit bieten, die Installation einer Wasseranlage in Somaliland fotografisch und filmisch zu begleiten.

Somaliwas?

Somaliland ist nicht Somalia. Gemäss Definition in Wikipedia handelt es sich um «… eine völkerrechtlich zu Somalia gehörende autonome Region, als De-facto-Regime aber ein praktisch unabhängiger, international von keinem Land anerkannter Staat in Ostafrika, der den Nordteil Somalias – das ehemalige Kolonialgebiet Britisch-Somaliland – umfasst.» Schätzungsweise 85% der Bevölkerung hat keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Im Dezember wird die Swiss Water Foundation eine Trinkwasseraufbereitungsanlage in Somaliland installieren.

Anthony ist schon seit über 25 Jahren in Somaliland in beratender Funktion für Regierungskreise tätig. Er beobachtet eine sehr vielversprechende Entwicklung: «Aus historischer Perspektive bittet sich im Moment eine einmalige Gelegenheit, in Somaliland zu investieren. Mit der Rückkehr der Kinder ehemaliger Flüchtlinge kommen gut gebildete, engagierte Kräfte ins Land, welche die Ausgangslage für die Zukunft Somalias entscheidend prägen werden. Mit unserem Projekt sind wir mittendrin!»


Ein sehr spannender Ansatz

Erfahrungen aus der Vergangenheit haben gezeigt, dass Wasseraufbereitungsanlagen nicht einfach installiert werden können. Vor und nach der Installation muss einiges getan werden, damit ein Projekt auf lange Sicht Nutzen erzielt. Die Swiss Water Foundation verfolgt eine nachhaltige Vier-Phasen-Strategie:

1) Evaluation
Vor Ort wird abgeklärt, ob die langfristigen Bedingungen für die Installation und den Betrieb einer Wasserförderungs- und -aufbereitungsanlage gegeben sind. Bereits in dieser Phase wird definiert, wer nach dem Aufbau der Anlage für den Unterhalt und Betrieb verantwortlich ist und welche zusätzlichen Arbeiten, z.B. für die Verteilung des Wassers, nötig sind.

2) Implementierung
Wenn Phase 1 positiv verläuft, wird eine geeignete Anlage verschifft und vor Ort installiert.

3) Schulung
Die Schlüsselpersonen vor Ort werden geschult, und die Anlage wird den Verantwortlichen übergeben.

4) Betrieb
Das Wasser wird gefördert, gereinigt und an die Bevölkerung zu Selbstkosten abgegeben. Die Stiftung überwacht diesen Prozess und unterstützt bei Bedarf punktuell.


Die Swiss Water Foundation will den Aufwand für die Phasen 1 bis 3 über Gelder abdecken, die von Einzelpersonen, anderen Stiftungen oder Firmen zur Verfügung gestellt werden. Diese Kosten können pro Projekt jeweils gut kalkuliert werden.

Phase 4 wird über den Verkauf des Wassers zu Selbstkosten finanziert. Natürlich stellt sich die Frage, ob man das Wasser nicht kostenlos abgeben müsste. Aus verschiedenen Gründen hat sich die Swiss Water Foundation entschlossen, einen kleinen Beitrag zu erheben:

  • Man will die «Einfach-etwas-bekommen»-Mentalität nicht aufkommen lassen. Was etwas kostet, ist etwas wert. A propos: Auch wir bezahlen für unser Wasser über entsprechende Gebühren.

  • Wenn der Betrieb der Anlage über den Erlös aus Wasserverkäufen finanziert wird, können die zur Verfügung stehenden Gelder für die Implementierung weiterer Anlagen genützt werden.

  • Wenn das Wasser verkauft wird, können zusätzliche Arbeitsplätze für die Verteilung des Wassers geschafft werden.

  • In Extremsituationen wie beispielsweise bei Naturkatastrophen kann über die Finanzierung von Hilfsorganisationen Wasser punktuell und zeitlich begrenzt kostenlos abgegeben werden.


Hilfst Du auch mit?

Das Projekt in Somaliland würde uns Gelegenheit bieten, professionelles Foto- und Filmmaterial zu generieren, damit die Swiss Water Foundation ihr Anliegen wirkungsvoll kommunizieren kann. Wir haben auch diesen Teil der Arbeiten mit spitzer Feder gerechnet, doch die Stiftung ist in der jetzigen Phase noch nicht in der Lage, den Gesamtbetrag für das Fotografieren, Filmen und das Zusammenstellen eines etwa dreiminütigen Films aus eigener Kraft zu finanzieren. Deshalb die Frage an Dich: Könntest Du Dir vorstellen, dieses Projekt mitzutragen? Dein Beitrag hätte multiplikativen Charakter, denn Du würdest mithelfen, dass das Anliegen der Swiss Water Foundation einem breiteren Publikum vorgestellt werden kann.


Konkret

Du würdest einen zweckgebundenen Beitrag an die Swiss Water Foundation überweisen, der dann für das Foto- und Filmprojekt in Somaliland eingesetzt wird. Dein Beitrag ist selbstverständlich steuerlich absetzbar. Es fliesst kein Geld an uns, wir werden unseren Aufwand zu stark reduzierten Preisen an die Swiss Water Foundation abrechnen.

Zudem möchten wir alle Sponsoren, die CHF 500 oder mehr beisteuern, zu einer Vorpremiere des Films einladen. An diesem Event wirst Du auch aus erster Hand Informationen zur eingesetzten Technologie und zu weiteren geplanten Projekten erhalten.


Herzlichen Dank

Es würde uns sehr freuen, wenn wir zusammen mit Dir in Crowdfounding-Manier die Swiss Water Foundation unterstützen könnten. Bitte sende uns eine E-Mail oder ruf uns auf 052 640 00 99 an, wenn Du zusammen mit uns dieses Projekt möglich machen willst. Herzlichen Dank!