Blog

Im Blog von Peter und Ursula Schäublin berichten wir von Aktualitäten rund um unser Grafikatelier 720 Grad, über Fotografie und Film, Kajaken und weitere Aktivitäten.

Impressionen vom Weihnachtsspiel 2015 Kirche Thayngen


Das diesjährige Weihnachtsspiel war wie jedes Jahr wiederum sehr berührend. Nachfolgend einige Impressionen.

Info für die Fotofreaks: Zum ersten Mal habe ich parallel mit der Leica SL und der Nikon D750 gearbeitet. Die Bilder sind im hohen ISO-Bereich – 3200 bis 10'000 ISO – entstanden. Beide Kameras haben sehr gute Resultate geliefert. Ich fühle mich privilegiert, mit zwei so hervorragenden Systemen arbeiten zu können.

Für vergrösserte Ansicht einfach auf die Bilder klicken.

Homepage für ein tolles Restaurant

 


Es war hart, die Homepage für Daniel Riedener und Sven Vogelsanger zu erstellen. Denn ein grosser Teil unseres Auftrags war, im Restaurant Munotblick die hervorragend zubereiteten und wunderschön angerichteten Speisen zu fotografieren. Lieber hätten wir sie gleich gegessen ;-).

Zudem durften wir mit der Kamera einen Blick hinter die Kulissen werfen, wo die beiden mit grosser Leidenschaft für ihre Gäste kochen.


Ein wenig Werbung für dieses tolle Restaurant

Daniel Riedener hat schon in der ganzen Welt gekocht, unter anderem auch in Florida. Jetzt hat er im Restaurant Munotblick in Feuerthalen seine grosse Challenge gefunden. Zusammen mit Sven Vogelsanger kocht er Gerichte, in denen er Einflüsse aus der ganzen Welt vereint. Selbstverständlich wird im Munotblick viel Wert auf saisonale, regionale und auserwählte Bioprodukte gelegt. Also nichts wie hin und sich verwöhnen lassen. Mehr Infos gibt's auf der Homepage vom Restaurant Munotblick ...


Daniel Riedener, der neue Scheffkoch im Restaurant Munotblick in Feuerthalen. Schaffhausern ist er von seiner Sendung «Riedener tischt auf» im Schaffhauser Fernsehen ein Begriff.

Sven Vogelsanger, einst Lehrling bei Daniel Riedener. Und wenn ein ehemaliger Stift wieder zurückkehrt, dann bedeutet das, dass die zwei ähnlich ticken und sich super verstehen. 



... und damit noch ein wenig Schleichwerbung für uns ...

denn diese Homepage durften wir mit unserem MIDI-System aufbauen. Auch die meisten Fotos sind durch uns realisiert worden. Zu einem sehr attraktiven Preis-/Leistungsverhältnis hat Daniel eine Homepage erhalten, von der er genauso begeistert ist wie wir von seiner Küche. Denn ganz ehrlich – das eine oder andere Gericht haben wir nach dem Shooting mit Wonne verspeist ;-)

Kontaktiere uns, wenn Du auch eine optisch attraktive Website benötigst, die auf dem Handy genau so toll aussieht wie auf einem grossen Bildschirm, die Du easy selbst unterhalten kannst und die Dich nicht viel kostet. Mehr Infos findest Du auch im Artikel, in dem wir unsere drei Websysteme vorstellen, und Beispiele findest Du in unserer Webgalerie.

Hier noch ein paar Fotos von unserem Shooting im Restaurant Munotblick. Für vergrösserte Ansicht einfach auf die Bilder klicken (mit hungrigem Magen nicht unbedingt empfehlenswert ;-)).

Leica SL – erste Impressionen, erste Bilder ...

 

Mit dem Klingeln des Postboten heute morgen um 8.14h ging eine 36-jährige Wartezeit zu Ende. Was es damit auf sich hat, erkläre ich in einem ausführlicheren Artikel anfangs 2016. Im Paket enthalten war die brandneue Leica SL und das dazugehörige 24–90mm Zoom. Ich habe mich dummerweise am letzten Digitalevent dazu hinreissen lassen, die Kamera in die Hand zu nehmen. Diese Dummheit hat dazu geführt, dass mein Bankkonto jetzt so trocken wie die Sahara ist und ich glücklicher Besitzer der ersten «spiegellosen Spiegelreflexkamera» bin.


Die Leica SL mit dem Vario-Elmarit-SL 1:2.8–4/24–90 mm ASPH (Pressebild Leica)

Die Leica SL mit dem Vario-Elmarit-SL 1:2.8–4/24–90 mm ASPH (Pressebild Leica)

leica sl am digitalevent 2015

Das war sozusagen der Anfang vom «Ende»: Mathias Gfeller von Leica Schweiz präsentiert mir und Ursulas Nichte Angélique am Digitalevent die Leica SL. (Foto: Urs Tillmanns)


Die Idee ist nicht neu

Spiegellose Digitalkameras sind ja nun wirklich nichts Neues. Und dass sie richtig gute Bilder machen, haben vor allem Fuji und Sony bewiesen. Ich habe die Kameras dieser Hersteller auch angeschaut, aber diese Begegnungen blieben jeweils ohne schmerzliche Folgen für mein Portemonnaie. Dies weil mir etwas ganz Zentrales fehlte: der magische Moment beim Blick durch den Sucher. Denn wenn eine Kamera keinen Spiegel hat, der das optische Bild in den Sucher umlenkt, muss ein elektronischer Sucher, ein sogenannter EVF (Electronic Viewfinder) das Bild anzeigen. Und diese Sucher waren bis jetzt nicht annähernd so gut wie ein optischer Sucher. Bis jetzt ...


Back to the Top nach 100 Jahren

1914, vor ziemlich genau 100 Jahren also, hat Oskar Barnack die Fotografie mit der «Leitz Camera», der ersten Leica, revolutioniert. 20 Jahre später wurde die erste Canon vorgestellt, und bald haben Canon und Nikon den Markt der Kleinbildkameras dominiert. Leica wurde vom Innovator zum Nischenplayer und galt – bis auf die hervorragenden Objketive – je länger je mehr als Firma mit wenig Innovationspotenzial. Dem war aber eigentlich gar nicht so. Denn – was ganz wenige wissen: Leica hat 1976 den Autofokus erfunden (mehr darüber in einem englischsprachigen Artikel auf cultofmac.com). Es war vielleicht die grösste Fehlentscheidung von Leica, diese Erfindung an Minolta zu verkaufen. 1985 präsentierte Minolta die erste Spiegelreflexkamera mit Autofokus, die Minolta 7000. Der Rest der Geschichte, nämlich dass der Autofokus einen grandiosen Siegeszug angetreten hat und unterdessen in praktisch allen Kameras eingesetzt wird, ist bekannt.

Leica hat dann unter grossem Einsatz das M-System ins digitale Zeitalter gepusht und mit dem S-System eine Mittelformatkamera mit dem Bedienungskomfort einer Kleinbild-DSLR auf den Markt gebracht. Beide Systeme sind hervorragend, jedoch aufgrund unterschiedlicher Faktoren Nischenprodukte. Doch dann, am 22. Oktober 2015, präsentierte Leica die SL. Unter dem gewagten Slogan «Die neue Sicht professioneller Fotografie» wurde in Anlehnung an die Innovationskraft von Oskar Barnack beinahe eine Art Neuerfindung der Fotografie zelebriert.


Oskar Barnacks Ur-Leica von 1914

Oskar Barnacks Ur-Leica von 1914


Und – stimmt's?

Es mag etwas hoch gegriffen sein, den jetzigen Innovationsschritt mit demjenigen von 1914 zu vergleichen. Tatsache ist aber, dass die Leica SL die erste professionelle Digitelkamera ist, bei der ich die Spiegelreflexkonstruktion nicht vermisse: Die SL zeigt Leicas Stärke in Bezug auf Innovationskraft. Die Pioniere aus Wetzlar sind wieder on the top.

Mein lieber Freund Urs Tillmanns von fotointern.ch hat übrigens schon vor Jahren behauptet, die Spiegelreflexkonstruktion habe ausgedient. Lange habe ich ihm nicht geglaubt. Seit ich durch den Sucher der Leica SL geschaut habe, gebe ich ihm recht, und deshalb ist die Leica SL für mich die erste «spiegellose Spiegelreflexkamera».

Zum oben eingeblendeten Video: Ein toll gemachter und witziger Film von Leica zur Lancierung des SL-Systems. Dank der spiegellosen Konstruktion liefert die SL übrigens 11 Bilder pro Sekunde, und das bei vollen 24 Megapixeln Auflösung. Im Videobereich liefert sie 4K, intern in 8 Bit Farbtiefe, mit einem externem HDMI-Recorder gehen 10 Bit.


Erste Impressionen

Zurück zum heutigen Tag: Kamera auspacken, Akku laden und dann los. Ich muss natürlich wissen, ob die Leica SL meine Erwartungen erfüllt. Man muss sich ein wenig in die Kamera reindenken, denn viele Buttons sind mit Doppelfunktionen belegt. Das führt zu einem sehr aufgeräumten Design, doch es braucht etwas Zeit, bis man weiss, welche Funktion wo zu finden ist. Verschiedene Buttons können zudem mit den Lieblingsfunktionen belegt werden – eine geniale Sache, aber auch das braucht etwas Zeit. Dann bin ich einfach losgezogen, kein spezieller Event, keine spektakulären Motive. Einfach ein wenig für mich fotografieren in einem kleinen Naturschutzgebiet ganz in der Nähe meines Hauses. Nur das eine 24–90er-Zoom (zur Zeit das einzige erhältliche Objektiv, das speziell für die SL konstruiert wurde), kein Stativ, kein Blitz. Ich hatte auch nicht vor, bereits jetzt einen Artikel zu schreiben. Doch als ich dann die Bilder auf den Rechner zog und betrachtete, blieb mir schon mal kurz die Spucke weg ...


Die Rückansicht der Leica SL präsentiert sich, wie man es sich von Leica gewohnt ist, sehr aufgeräumt. Jeder der vier Buttons rund um den Screen kann mit «customized functions» belegt werden. Ganz puristisch hat Leica nur den On-/Off-Button beschriftet. Das macht Sinn, denn jeder Fotograf wird die übrigen Knöpfe gemäss seiner Arbeitsweise individuell belegen (Pressebild Leica)

Die Rückansicht der Leica SL präsentiert sich, wie man es sich von Leica gewohnt ist, sehr aufgeräumt. Jeder der vier Buttons rund um den Screen kann mit «customized functions» belegt werden. Ganz puristisch hat Leica nur den On-/Off-Button beschriftet. Das macht Sinn, denn jeder Fotograf wird die übrigen Knöpfe gemäss seiner Arbeitsweise individuell belegen (Pressebild Leica)


Bilder von einzigartiger Qualität

Das Zusammenspiel der Leica SL mit dem speziell für diese Kamera konstruierten 24–90er Zoom bringt Bilder hervor, die ich im Kleinbildbereich so noch nicht gesehen habe. Texturen, Nuancierung, Schärfe – einfach unglaublich. Es ist auf jeden Fall das beste Zoom, mit dem ich bis jetzt gearbeitet habe. Ich wage zu behaupten, dass selbst unsere Top-Festbrennweiten keine besseren Bilder liefern. Das ist ein subjektiver Eindruck, den ich noch mit Testaufnahmen überprüfen muss.

Doch mach Dir selbst ein Bild: Nachstehend eine kleine Galerie mit ersten Impressionen. Für eine vergrösserte Ansicht kannst Du einfach auf die Bilder klicken. Wenn Du dann etwas mit der Maus über die Bilder fährst, werden unten die technischen Daten eingeblendet.

Mehr Infos folgen

Ich werde in den nächsten Wochen intensiv mit der Leica SL arbeiten und sie natürlich auch mit anderen Kameras vergleichen. Mit ihren Eckdaten – 11 Bilder pro Sekunde, spritzwasserfest und 4K-Filmauflösung – ist die SL jetzt gerade so ein wenig der Platzhirsch bei den High-End-Kameras. Die Frage wird sein, wie sich das Leica-Objektivprogramm entwickeln wird. Hier steht Leica noch ein wenig schmalbrüstig da mit dem 24–90er. Es gibt Adapter, um andere Leica-Objektive an die SL zu montieren, doch meines Erachtens ist dieses hervorragende Zusammenspiel zwischen der SL und dem für die SL konstruierten Objektiv einer der grossen Pluspunkte, die dafür sprechen, tief(er) in den Geldbeutel zu greifen. Es sind zwei weitere SL-Objektive angekündigt: auf Mitte 2016 ein 90–280er, und bis Ende 2016 wird noch ein 1.4/50 mm folgen, das eine neue Benchmark in seiner Klasse setzen soll. Nikon seinerseits hat bereits offiziell die D5 angekündigt, die von ihren technischen Daten mit der SL vergleichbar sein wird. Es wird für mich sehr spannend werden, die «klassische» D5 und die spiegellose SL zu vergleichen. Ich hoffe, ich kann die beiden Kameras im Lauf des nächsten Jahres auch einmal einem richtigen Härtetest unterziehen und dann über die Stärken und Schwächen der beiden Philosophien berichten.

Wenn Du bereits jetzt mehr über die SL erfahren möchtest, emfpehle ich Dir den Blog von Kristian Dowling. Kristian hat bereits etwas Wissensvorsprung, da er schon länger mit der SL arbeitet. Sein Review in Englisch ist etwas vom Besten, was ich auf dem Web zur Leica SL gefunden habe.

Druckproduktion des 720-Grad-Kalenders

 

Ich habe – just for fun und in Low-Key-Production – beim Abstimmen der Druckbogen für den 720-Grad-Kalender ein kleines Filmchen gedreht, dass Dir einen kleinen Blick hinter die Kulissen gibt und zeigt, wie die Bogen bedruckt werden:

Zuerst montiert der Drucker die bereits vorher direkt ab den Computerdaten belichteten Druckplatten. Für jede der vier Grunddruckfarben Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz wird je eine Platte in der Druckmaschine montiert. Überall, wo die Druckplatte belichtet ist, nimmt sie Farbe auf und überträgt sie via eine Gummiwalze aufs Papier. Dieses wird Blatt für Blatt in die Druckmaschine eingezogen, und die vier Farben werden passergenau aufgebracht. Weil die Farben lasierend sind, können Mischtöne aus den vier Grundfarben erzeugt werden. So ergibt beispielsweise 100% Cyan und 100% Gelb ein knalliges Grün, oder 100% Gelb und 50% Magenta ergeben Orange. Mittels Spektrometer überprüft der Drucker laufend, ob die eingestellten Druckwerte von der Maschine erreicht werden. 

Unsere Partner für dieses Projekt sind die stamm+co AG in Schleitheim und für das Papier die Inapa Schweiz AG in Regensdorf.

Majestätische Gletscherwelt

Gerade habe ich eine Serie von sechs Gletscherbildern aufbereitet. Die Fotos sind diesen Sommer in Südostalaska entstanden. Die Majestät dieser riesigen Eismassen ist unbeschreiblich. Die Bilder wirken sehr grafisch, beinahe surreal (für eine vergrösserte Ansicht auf die Bilder klicken):

Diese Motive und weitere Eisbilder kannst Du übrigens als Fineartprints auf unserer Photoriginals-Website erwerben.