Blog

Im Blog von Peter und Ursula Schäublin berichten wir von Aktualitäten rund um unser Grafikatelier 720 Grad, über Fotografie und Film, Kajaken und weitere Aktivitäten.

Fotografen-Zitate

Aus Leidenschaft und von Berufs wegen beschäftige ich mich viel und oft mit Fotografie. Dabei stosse ich nicht nur immer wieder auf exzellente Bilder, sondern auch auf markante Zitate. Ich habe angefangen, sie zu sammeln und veröffentliche sie in dieser Blogpost.

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Willkommen Laurianne

Was für ein Wunder ist es, wenn ein Mensch das Licht der Welt erblickt. Für mich ist es jedes Mal ein göttliches Mysterium, wenn aus zwei Zellen, die sich vereinen, ein Kind entsteht. Die ganzen Informationen eines Lebens in diesen zwei nur unter dem Mikroskop sichtbaren Zellen – ein Wunder.

Besonders gefreut hat es mich, dass mein langjähriger Freund und knallharter ;-) Badmintonpartner Sam und seine Frau Marianne ein Kind anvertraut bekommen haben – Laurianne.

Sehr gerne habe ich dann zugesagt, als sie mich gefragt haben, ob ich die Fotos fürs Geburtskärtchen realisieren könnte.

 Impressionen vom Shooting (Fotos: Ursula Schäublin)

Impressionen vom Shooting (Fotos: Ursula Schäublin)


Beim Babyfotoshooting gestern sind so viele tolle Aufnahmen entstanden, dass wir eine kleine Galerie eingerichtet haben.

 

Sehr bewegend war, dass auch Samuels Grossmutter beim Fotoshooting dabei war – Frau Bregenzer mit ihrem Urenkel – was für ein schönes Bild.

«Native Art» – ursprüngliche Kunst. Warum fasziniert sie uns so stark?

Auf einem älteren Blog habe ich vor einiger Zeit einen Artikel über indigene Kunst gepostet. Nun habe ich eine Zeichnung erhalten, die mich dieses Thema nochmals aufgreifen lässt. Als mir Ursulas Freundin Christine eine Zeichnung ihrer Tochter Laura präsentierte, sah ich eine verblüffende Ähnlichkeit zur Kunst der Indianer der Pazifik-Nordwestküste:

 Lauras Zeichnung

Lauras Zeichnung

Kunst von den Indianern der Pazifik-Nordwestküste

Kunst von indigenen Völkern ist hoch im Kurs. Im Englischen wird sie als «Native Art» bezeichnet. Ich habe mich gefragt, warum Sammler heute für eine kleine Inuit-Skulptur fünfstellige Beträge bezahlen. Und warum ich so fasziniert bin vom tanzenden Bären, den Ursula mir zum Geburtstag geschenkt hat:

Ein hübscher Kerl ist dieser Bär, den ich von Ursula zum Geburtstag geschenkt bekommen habe. Geformt wurde er von einem Inuit aus Baffin Island (Nordostkanada)

Die Herausforderung, aber auch der Anfang des Rätsels Lösung, beginnt, wenn man den Begriff «Native» ins Deutsche übersetzen will. Das Online-Wörterbuch gibt als Hauptbedeutung «einheimisch» an. Doch irgendwie macht «Einheimische Kunst» als Übersetzung keinen Sinn. Als zweithäufigste Bedeutung wird dann «ursprünglich» angegeben. «Native Art» ist also «ursprüngliche Kunst». Ich denke, was die Betrachter an diesen Kunstwerken so fasziniert ist das Ursprüngliche, Kraftvolle und Archaische. 
 

Die «ursprüngliche Kunst« bringt tief in uns drin eine Saite zum Klingen. Das Echte, das Unverfälschte, das Ursprüngliche zieht uns immer an.


Es liegt ein Geheimnis in dieser Art von Kunst. Sie bringt tief in uns drin eine Saite zum Klingen. Das Echte, das Unverfälschte und Ursprüngliche zieht uns immer an. Und – wenn ich diesen Gedanken weiterspinne, komme ich zum Schluss, dass diese Sehnsucht nach dem Echten und Unverfälschten im Kern unsere Sehnsucht nach Gott ist.
 

Könnte es sein, dass wir Menschen – egal welcher Herkunft, Kultur oder Ethnie – eine viel stärkere gemeinsame «Ur-DNA» haben, als wir vielleicht denken?
 

Lauras Zeichnung lässt mich noch weiter nachdenken: Könnte es sein, dass wir Menschen – egal welcher Herkunft, Kultur oder Ethnie – eine viel stärkere gemeinsame «Ur-DNA» haben, als wir vielleicht denken? Für mich ist ihr Kunstwerk ein Hinweis darauf, dass wir alle Geschöpfe desselben Gottes und gemeinsame Verwalter unseres Planeten sind.