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Peter Schaeublin Peter Schaeublin

Ein besonderes Bild von Airbrush-Künstler Dani Bürgin

Wenn ein Airbrush-Künstler ein Foto von mir brusht – und zwar ein ganz besonderes Foto …

 

Seit sieben Jahren gestalten wir wir für das SAH Schaffhausen das Jahresmagazin, das die Arbeit vom SAH abbildet und zugleich auch Jahresbericht ist. Im vorletzten Magazin haben Elisa Frey vom SAH und ich den Boxclub Schaffhausen besucht, wo zehn Schüler des SAH trainieren. Aus diesem Besuch entstand eine Reportage, die dann im Jahresmagazin publiziert worden ist. Hier die sechs Seiten aus dem Magazin als Screenshots. Du kannst den Artikel auch als PDF downloaden:

Der Sport als Lebensschule

Es hat mich damals sehr berührt, wie die jungen Männer, die als Flüchtlinge in die Schweiz kamen, in Trainer René Schäppi eine Vaterfigur fanden. René hat die Jungs einfach so genommen, wie sie sind und vermittelt ihnen im Training die Werte, die den Sport so wertvoll machen und im Leben wichtig sind, wie beispielsweise Durchhaltevermögen, Respekt, korrektes Verhalten dem Gegner gegenüber, Disziplin. Das Startbild der Reportage zeigt Naseeb Rahman. Er war der erste aus den SAH-Klassen, der mit dem Training anfing, und er hat dann andere Jungs angesteckt.


Ein besonderes Coverbild

Für das Coverbild der Reportage hatte ich eine ziemlich genaue Vorstellung: Ich wollte Naseeb beim Training am Boxsack von hinten anleuchten, damit man seine Schweisstropfen wegfliegen sieht. Erreicht habe ich das, indem ich hinter Naseeb einen schwarzen Stoff aufgespannt und ihn mit einem Blitz von hinten angeleuchtet habe:

Das Bild fasziniert Dani Bürgin

Dani Bürgin, ein grossartiger Maler und Airbrush-Künstler, war von dem Foto so begeistert, dass er es mit der Airbrush-Pistole als neues Kunstwerk realisiert hat. Die Details, die Dani mit der Airbrush-Technik aufs Papier zaubert, sind faszinierend. Um Naseeb eine Freude zu machen, hat Dani für uns sein Kunstwerk abfotografiert. Ab dem Foto habe ich einen Print erzeugt, den ich Naseeb zusammen mit Elisa Frey übergeben durfte.

Die Überraschung ist gelungen

Naseeb hat das Bild ausgepackt und war dann zuerst einmal sprachlos. Für ihn ist es eine grosse Wertschätzung, dass ein Künstler sich entschieden hat, sein Foto zu airbrushen. Nach der Übergabe machten wir noch ein paar Erinnerungsfotos, und ich verabschiedete mich. Zuhause angekommen, erreicht mich eine WhatsApp-Nachricht von Naseeb, die mich sehr berührt:

Von Herzen danke ich für dieses wunderschöne Geschenk. ❤️ Es hat mich wirklich sehr berührt. Ich habe mir so etwas schon lange gewünscht, und dass dieser Wunsch jetzt wahr geworden ist, bedeutet mir unglaublich viel.

Als ich das Bild gesehen habe, war ich einfach sprachlos. Es ist etwas ganz Besonderes und zeigt, wie viel Liebe, Zeit und Mühe du und Daniel hineingesteckt habt. Ich schätze diese liebevolle Geste sehr, denn sie ist alles andere als selbstverständlich.

Dieses Geschenk wird immer einen besonderen Platz in meinem Herzen haben. Danke euch von Herzen für diese wunderschöne Überraschung und die grosse Freude, die ihr mir damit gemacht habt.

Fotos: Shania Schneider

 

 
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Film und Foto Peter Schaeublin Film und Foto Peter Schaeublin

Magnolia 2026

Mein Langzeit-Fotografie-Experiment mit dem Magnolienbaum in unserem Garten geht in die 13. Runde.

 

Auch im dreizehnten aufeinanderfolgenden Jahr wollte ich den blühenden Magnolienbaum fotografieren. Ziel meines Langzeitprojekts ist es ja herauszufinden, ob sich der Blick auf etwas über die Jahre verändert und ob die Kamera, mit der ich arbeite, einen Einfluss auf des Resultat hat. Ich habe mich dieses Jahr bewusst entschlossen, mit zwei sehr unterschiedlichen Kameras zu fotografieren – einerseits mit der Sony a1 und langen Brennweiten (70 – 640mm) und andererseits mit der Leica M EV1 mit dem Light Lens Lab 1.2/50mm «1966» – eine Art Re-Edition des legendären M Noctilux 1.2/50mm von 1966. Bei offener Blende liefert es sehr verträumte Bilder, weit weg von den Hochleistungsobjektiven der heutigen Zeit. Sowohl in der Fotografie als auch in der Postproduktion inspirieren mich die beiden Kameras völlig unterschiedlich. Gerade die extremen Unterschiede dieser zwei Kameras und der verwendeten Objektive untermauern meine These, dass die Kamera und die Objektive die Art zu fotografieren und auch die Art der Bildaufbereitung beeinflusst. Hier die Resultate der beiden Kameras:


Sony a1 mit langen Brennweiten

Leica M EV1 mit dem Light Lens Lab 1.2/50mm «1966»


2025
Leica SL3


2024
iPhone 15 Pro max


2023
Leica SL2 mit den beiden Festbrennweiten SL 35 mm und SL 90 mm

Ich habe mich auf zwei Festbrennweiten beschränkt.


2022
Leica S3, Leica SL2, Sony a1

Zum ersten Mal habe ich mit mehr als einer Kamera fotografiert. Variety is the spice of life ;-).


2021
Leica SL2

2021 habe ich die Zeit der Blüte verpasst. Deshalb ist die Ausbeute relativ dürftig ausgefallen.


2020
Leica SL2


2019
Fujfilm GFX100


2018
Leica CL


2017
Panasonic GH5


2016
Leica SL

Die Leica SL war definitiv ein Boost für meine Fotografie. Das spiegellose Fotografieren mit gezieltem Über- und Unterbelichten war (und ist bis heute) eine geniale Erfahrung. Zudem hat das am Anfang einzige verfügbare Objektiv – das SL 24-90mm – eine Qualität, die ich vorher im Kleinbild-DSLR-Bereich nur von Festbrennweiten kannte.


2015
Nikon D810


2014
Nikon D810


 
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Film und Foto Peter Schaeublin Film und Foto Peter Schaeublin

Mein Bild im Himalayan Museum

Eines meiner Bilder hat es bis ins Himalayan Museum and Sustainable Park in der Nähe des Everest Base Camp geschafft

 

Bereits mehrere Male habe ich in Nepals erster und lange Zeit einziger PET-Recycling-Anlage fotografiert. Das symbolische Bild oben ist eines meiner Lieblingsfotos, weil es in einem Frame eine Geschichte erzählt: das Ausgangsmaterial, die Handschuhe, die die Rezyklier-Arbeit symbolisieren und das fertig rezyklierte Granulat.

Nun hat mir Prakash Barati, der Leiter von Himalayan Life Plastics zwei Bilder gesendet, die zeigen, dass dieses Bild im Himalayan Museum and Sustainable Park in Syangboche auf dem Weg zum Everest Base Camp zur Illustration des Recycling-Prozesses verwendet worden ist. Zudem hat Himalayan Life das Foto auf ein Booklet gesetzt, das sie an die Mitarbeitenden abgeben. Cool, dass eines meiner Bilder eine solche Reise macht.

Kleine Notiz für die fotografisch Interessierten: Ich habe das Bild mit der Leica SL und dem Vario Elmarit 2.8-4.0/24-90 mm realisiert.



Mehr über Nepals erste PET Recyclinganlage erfährts Du in diesem Kurzvideo:

 
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Film und Foto Peter Schaeublin Film und Foto Peter Schaeublin

Feedbacks vom Portraitfotokurs

Begeisterte Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Portraitfotokurs im Tessin. Vielleicht bist Du das nächste Mal auch dabei?

 

Zum ersten Mal habe ich in der Casa Moscia im Kanton Tessin einen Wochenendkurs zum Thema Portraitfotografie durchgeführt. Und ich bin überwältigt von den tollen Feedbacks der Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

«Die Kurse bei Peter lassen dich eintauchen in die Welt der Fotografie. Inhalte werden verständlich, lebendig und vielfältig vermittelt. Gekonnt wird auf die unterschiedlichen Erfahrungshintergründe der Teilnehmenden eingegangen, und in einer wertschätzenden Atmosphäre darf jede Frage gestellt und alles ausprobiert werden. Achtung: Rechne damit, dass du von der Begeisterung für die Fotografie angesteckt wirst!»

Rahel

Foto: Michael Brunner

Foto: Timna Kieser

Foto: Pavel Kraus

 

An den Kursen geht es nicht nur darum, tiefer in die Fotografie einzutauchen, sondern auch als Gruppe eine gute Zeit zusammen zu haben und sich gegenseitig zu inspirieren. Michael bringt das in seinem Feedback auf den Punkt:

«Der Kurs zur Porträtfotografie an einem völlig neuen Ort ist extrem inspirierend. Die unbekannte Umgebung und ein neues Umfeld machen es besonders. Auch die Zusammenarbeit und der Austausch mit den engagierten und interessierten Kursteilnehmenden ist anspornend. Der Kurs findet nicht nur von 8 bis 17 Uhr statt, sondern man ist auch ausserhalb des Kursraums im Gespräch, was den Kurs zu einem Erlebnis macht. Ich konnte vom Talent für das Fotografieren aller Teilnehmenden viel mitnehmen und in meine Sicht der Fotografie einbringen.»

Michael

Jede Person stand vor und hinter der Kamera – das gab allen Teilnehmenden auch das Gefühl, wie es ist, vor der Kamera zu stehen. Besonders gefreut hat mich in dieser Beziehung die Rückmeldung von Timna:

Dank der Leitung von Peter Schäublin konnte man sich ausprobieren und die gewohnte Komfortzone verlassen – sei es beim Fotografieren selbst, bei der Bildbearbeitung oder auch beim Erproben als Model vor der Kamera. Durch Peters ruhige und offene Art fühlte man sich automatisch ermutigt, Neues zu wagen, und konnte so das eigene Repertoire deutlich erweitern.

Timna


Damit die vermittelten Inhalte nicht einfach nur in der grauen Theorie erarbeitet werden, probieren wir das Erlernte gleich in der Praxis aus. Wir haben mit verschiedenen Lichtquellen experimentiert – von Tageslicht mit und ohne Aufheller über Kunstlicht bis hin zu Blitzen, und auch verschiedene Hintergründe haben wir eingesetzt. Diese Vielfältigkeit wird geschätzt und gibt allen Teilnehmenden die Möglichkeit zu experimentieren.

Deine Instruktionen, das Beleuchtungs- und Hintergrundmaterial öffneten ein neues Fenster für mich.

Rolf

Hier eine kleine Bildgalerie mit Fotos, die die Teilnehmenden realisiert haben – von klassisch bis experimental, mit und ohne zusätzliche Lichtquellen. Alle Fotos © by Beat, Daniel, Helene, Michael, Pascal, Pavel, Rolf, Timna und Rahel, die auch das grosse Einstiegsbild in den Artikel realisiert hat.


Möchtest Du das Fotografieren auch entdecken oder vertiefen ?

Ich führe regelmässig Fotokurse und Individualtrainings im Tessin, in Schaffhausen oder – für Individualtrainings – am Ort Deiner Wahl durch. Informationen dazu findest Du im Kapitel «Training».


 
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