Magnolia 2026
Auch im dreizehnten aufeinanderfolgenden Jahr wollte ich den blühenden Magnolienbaum fotografieren. Ziel meines Langzeitprojekts ist es ja herauszufinden, ob sich der Blick auf etwas über die Jahre verändert und ob die Kamera, mit der ich arbeite, einen Einfluss auf des Resultat hat. Ich habe mich dieses Jahr bewusst entschlossen, mit zwei sehr unterschiedlichen Kameras zu fotografieren – einerseits mit der Sony a1 und langen Brennweiten (70 – 640mm) und andererseits mit der Leica M EV1 mit dem Light Lens Lab 1.2/50mm «1966» – eine Art Re-Edition des legendären M Noctilux 1.2/50mm von 1966. Bei offener Blende liefert es sehr verträumte Bilder, weit weg von den Hochleistungsobjektiven der heutigen Zeit. Sowohl in der Fotografie als auch in der Postproduktion inspirieren mich die beiden Kameras völlig unterschiedlich. Gerade die extremen Unterschiede dieser zwei Kameras und der verwendeten Objektive untermauern meine These, dass die Kamera und die Objektive die Art zu fotografieren und auch die Art der Bildaufbereitung beeinflusst. Hier die Resultate der beiden Kameras:
Sony a1 mit langen Brennweiten
Leica M EV1 mit dem Light Lens Lab 1.2/50mm «1966»
2025
Leica SL3
2024
iPhone 15 Pro max
2023
Leica SL2 mit den beiden Festbrennweiten SL 35 mm und SL 90 mm
Ich habe mich auf zwei Festbrennweiten beschränkt.
2022
Leica S3, Leica SL2, Sony a1
Zum ersten Mal habe ich mit mehr als einer Kamera fotografiert. Variety is the spice of life ;-).
2021
Leica SL2
2021 habe ich die Zeit der Blüte verpasst. Deshalb ist die Ausbeute relativ dürftig ausgefallen.
2020
Leica SL2
2019
Fujfilm GFX100
2018
Leica CL
2017
Panasonic GH5
2016
Leica SL
Die Leica SL war definitiv ein Boost für meine Fotografie. Das spiegellose Fotografieren mit gezieltem Über- und Unterbelichten war (und ist bis heute) eine geniale Erfahrung. Zudem hat das am Anfang einzige verfügbare Objektiv – das SL 24-90mm – eine Qualität, die ich vorher im Kleinbild-DSLR-Bereich nur von Festbrennweiten kannte.
2015
Nikon D810
2014
Nikon D810