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Peter Schaeublin Peter Schaeublin

Wer unterstützt unsere Freundin Denise bei ihrem Sponsorlauf?

Vom 10. bis 16. September wird ein internationales Team in Ladakh einen besonderen Sponsorenlauf absolvieren. Möchtest Du dieses Projekt und damit die Arbeit von Himalayan Life unterstützen?

 

Empathie

Die Nepali-Migrantenarbeiter in Ladakh leben unter herausfordernden Bedingungen. Sie sind permanent der dünnen Luft und dem harschen Klima des Hochhimalaya ausgesetzt. Um auf die Lebensumstände der Menschen im Himalaya aufmerksam zu machen und um Mittel für die Schul- und Berufsausbildung junger Nepali zu sammeln, legt Daniel Bürgi, der CEO von Himalayan Life, mit einer Gruppe von weiteren fünf Personen aus der Schweiz, Kanada, USA und Nepal mit dem Fahrrad vom 10. bis 16. September rund 600 km durch den Hochhimalaya zurück. Sie fahren unter anderem über die zwei höchsten befahrbaren Pässe der Welt – der 5391 m.ü.M hohe Chang-La-Pass und der 5602 m.ü.M hohe Kardung-La Pass. «Mit dieser Aktion können wir uns zumindest im kleinen Mass an die Realität der Nepali Migrantenarbeiter herantasten und ihnen zeigen, dass wir mit ihnen verbunden sind. Deswegen treiben wir den Aufwand, diesen besonderen Sponsorenlauf vor Ort durchzuführen», so Daniel Bürgi.

Als einzige Frau stellt sich Denise der Herausforderung, 600 km mit dem Fahrrad in der dünnen Hochhimalaya-Luft zurückzulegen

Unterstütze die einzige Frau im Team

Unsere Freundin Denise Wiltse aus Alaska ist die einzige Frau, die sich der Herausforderung stellt, die 600 km in der dünnen Luft mit dem Fahrrad zurückzulegen. Das ist sehr mutig, und wir würden uns riesig freuen, wenn Du Denise mit einem Beitrag unterstützt. Jeder gespendete Franken/Euro kommt zu 100% den Menschen in Nepal zugute. Für Denise und alle anderen Biker (und auch für das Film-/Fototeam …) ist es Ehrensache, dass jede/r ihre/seine Spesen selbst bezahlt.

Du kannst Deine Unterstützung über die Fundrazr-Plattform oder direkt auf das Bankkonto von Himalayan Life einzahlen, gerne mit dem Vermerk “ALTITUDE Denise”.


Ein Spezialevent am 17. November

Zusammen mit Dani Rimann werde ich ALTITUDE dokumentieren und einen Film produzieren. Alle Personen, die Denise mit CHF 500 oder mehr unterstützen, werden zur exklusiven Vorpremiere unseres Films über ALTITUDE eingeladen. Der Event findet am Donnerstagabend, 17. November in Thayngen statt. CEO Daniel Bürgi wird persönlich anwesend sein und über die aktuellen Projekte von Himalayan Life berichten. Lass Dir diese Möglichkeit nicht entgehen. Informiere uns, wenn Du Denise mit CHF 500 oder mehr unterstützt hast, damit wir Dich auf die Gästeliste setzen und Dich auf dem Laufenden halten.


Mehr Informationen

Auf der Himalayan-Life-Homepage findest Du weitere Informationen zu ALTITUDE.


 
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Flughafen reloaded

2017 habe ich ein spannendes Experiment gestartet: Wie fühlt es sich an, an einer Location 24 Stunden nonstop zu fotografieren mit nur einer Kamera und einer Fixbrennweite? Entstanden ist dann eine Fotostrecke im Flughafen Zürich. Nun habe ich die Bilder nochmals neu aufbereitet – mit der Erkenntnis, dass sich nach einiger Zeit die Bildauswahl durchaus verändern kann …

 

Im Januar 2017 habe ich ein interessantes Experiment geplant und umgesetzt. Ausgangspunkt war die Frage, wie es sich anfühlen würde, wenn man 24 Stunden am Stück an einer spannenden Location fotografiert. Und zwar nur mit einer Kamera und einer Festbrennweite. Dank freundschaftlicher Beziehungen war es möglich, dieses Projekt am Flughafen Zürich zu realisieren. Das Werkzeug meiner Wahl war die Leica SL und das SL Summicron 1.4/50 mm, das bis heute eines meiner Lieblingsobjektive ist. Die Leica SL mit ihren 24 Megapixeln wurde unterdessen durch die SL2 mit 47 Megapixeln abgelöst. Doch das Reduce-to-the-max-Bedienkonzept, die herausragende Bildqualität plus die Robustheit der Kamera sind geblieben. Die Temperaturen sanken in der Nacht auf -10° Celsius. Die Leica SL hat auch unter diesen herausfordernden Bedingungen tadellos funktioniert.

Interessant war für mich auch, nochmals durch die Bilder zu gehen, die ich damals realisiert habe. Mit einigem Abstand beurteilt man anders. Einige Fotos, die es damals in die Favoriten geschafft haben, habe ich aus der Auswahl entfernt. Dafür sind einige neue dazugekommen. Es lohnt sich also durchaus, nach einigen Monaten oder sogar Jahren die Fotos eines Projekts nochmals durchzuschauen. Auch in Helligkeit und Kontrast habe ich teilweise kleine Anpassungen vorgenommen. Das Resultat dieser neuen Bildauswahl siehst Du unten.

Und unterhalb der Bildgalerie habe ich den Making-of-Film angehängt, den meine damalige Assistentin Lea realisiert hat. Ihr und auch Rémy Brunner, Rolf Wallner, Masis Sarkisian und weiteren Personen vom Flughafen Zürich nochmals ein grosses Dankeschön. Ohne sie wäre diese Reportage nicht möglich gewesen.


Bildgalerie

Making-of Film


 
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Ein kleines Schwarzweiss-Experiment

Faszinierende Schwarzweissaufnahmen durch virtuelle Filtertechnik

 

Der Partnunsee oberhalb von St. Antönien ist ein lohnendes Wanderziel. Mindestens so faszinierend wie der Bergsee sind die Kalkgipfel, die ihn umgeben. An einem schönen Tag ragen die rauen, hellen Zacken in den blauen Himmel. Die Kombination der hellen Felswände mit dem tiefblauen Himmel hat mich zu einem kleinen Schwarzweiss-Experiment verleitet:

Wer wie ich noch mit Schwarzweissfilmen fotografiert hat, weiss, dass man mit starken Farbfiltern die Helligkeits- und Kontrastverteilungen im Schwarzweiss-Foto stark beeinflussen konnte. Die Regel ist relativ einfach: Farben im gleichen oder ähnlichen Farbton wie der aufgeschraubte Farbfilter werden heller dargestellt, Konträrfarben dagegen dunkler. Wenn man also beispielsweise einen Orangefilter verwendete, wurden alle Orangetöne heller und alle Farbtöne im Gegenspektrum – das wären dann die Blautöne – dunkler wiedergegeben.

In diversen Bildbearbeitungsprogrammen, wie bespielsweise in Adobe Lightroom, kann man diesen Effekt auch virtuell erzeugen. Hier ein Beispiel:

Ausgangsbild

So sieht das farbige Ausgangsbild aus. Es ist praktisch unbearbeitet, ich habe lediglich die Schärfe etwas erhöht und den Kontrast leicht angepasst.

Erster Schritt: Umwandlung in ein Schwarzweiss-Bild

Mit einem Mausklick wandle ich in Adobe Lightroom das Farbmotiv in ein monochromes Bild um. Die virtuellen Filter sind alle noch auf Null gesetzt:

Zweiter Schritt: Anwendung des virtuellen Schwarzweiss-Filters

Jetzt wende ich den virtuellen Schwarzweissfilter an: Ich kann diverse Farben im Bild heller oder dunkler darstellen. In diesem Fall habe ich den Blauregler nach links gezogen, um alle Blautöne (das ist in diesem Fall praktisch nur der Himmel) dunkler erscheinen zu lassen.

Das klappt wunderbar, denn obwohl Lightroom das Bild in schwarzweiss anzeigt, ist das Originalmotiv mit allen Farbwerten in der Software hinterlegt.

Puristen mögen die Nase rümpfen ob dieses Vorgehens. Doch wie bereits erwähnt hat man diese Technik bereits in der Analogfotografie eingesetzt. Wenn ich Ansel Adams’ dunkle Himmel sehe, bin ich ziemlich sicher, dass er für diverse seiner grandiosen Aufnahmen Schwarzweissfilter verwendet hat.


Kleine Bildgalerie mit Aufnahmen von den Gipfeln rund um den Partnunsee

Alle Bilder realisiert durch Peter und Ursula Schäublin.


 
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Heuen auf dem Cyprian

Mit den Bergbauern unterwegs: eine Fotoreportage über das Heumachen in den Bergen

 

Auch im Urlaub habe ich immer eine Kamera dabei ;-). Und wenn mich dann die Bergbauern einladen, ihre Heuernte zu fotografieren, bin ich am Start. Mit Andi, Ursula und ihren HelferInnen bin ich zu den höchsten ihrer Felder auf dem Cyprian aufgebrochen. Andi hat mich in seinem Heulader mitfahren lassen, was angesichts der Steigungen und Neigungen eine kleine Mutprobe war ;-). Es war faszinierend zu sehen, wie speditiv und effizient das Team das bereits am Vortag geschnittene Gras zu Bahnen (wir Schweizer sagen «Mädli») zusammengeführt und Andi es dann mit dem Heulader ins Tal gebracht hat. Spannendes Detail: An Stellen, an denen man das Heu nicht maschinell zu Bahnen aufschichten kann, setzt das Team nicht nur Rechen, sondern auch Laubbläser ein. Die Bergbauern sind eben nicht nur äusserst fleissige, sondern auch pfiffige Leute. Vom 14-Jährigen bis zur 75-Jährigen sind alle im Einsatz und arbeiten generationenübergreifend zusammen. Und zum Mittagessen gibt’s Ursis wunderbaren Hörnlisalat mit einem Panorama-Ausblick, der seinesgleichen sucht.

Sobald die Kühe dann wieder zurück von der Alp im Stall sind, wird ihnen das Heu verfüttert. Diesen Schritt werde ich später ebenfalls noch dokumentieren.

Realisiert habe ich die Fotoreportage mit der Leica SL2 und der Leica Q2. Gerade wenn man schnell arbeiten muss, sind diese beiden Kameras mit ihrem durchdachten Bedienkonzept und den hervorragenden SL-Zoomobjektiven meine erste Wahl. Die Drohnenbilder habe ich mit der DJI Mavic Pro3 aufgenommen.


 
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POWER OF THE ELEMENTS: neue Bilder aus Frankfurt

Eine Symbiose der Extraklasse: Die Büroräumlichkeiten im Omnitower Frankfurt mit unseren Bildern aus der THE POWER OF THE ELEMENTS-Serie

 

Am 7. Februar sind Ursula und ich mit dem VW-Bus eines Freundes nach Frankfurt getuckert. Im Laderaum 31 Bilder aus unserem Fineartprojekt THE POWER OF THE ELEMENTS. Über die Planungsphase und auch über die Auslieferung der Bilder haben wir bereits im Blog berichtet. Unterdessen sind die Büroräumlichkeiten fertig eingerichtet, und ich hatte die grosse Ehre, quasi Bilder von den Bildern zu realisieren …

Wenn man die Fläche im Omniturm betritt, ist man zuerst einmal überwältigt, wie stimmig das Konzept der Architektin Sabina Blaeser und der Innenarchitektin Nazanin Malek wirkt. Es ist eine Art Mischung zwischen Arbeitsplatz und Zuhause. Gemütliche Lounges wechseln sich mit Büros ab.

Faszinierend auch, mit wie viel Feingefühl Nazanin Malek die Bilder ausgewählt hat. Alles wirkt in sich harmonisch. Für mich gibt es fünf Themen, die ich besonders highlighten möchte:


Bild in der Teamarea

Alle waren sich einig: Dieses Bild ist wie gemacht für diesen Platz. Es nimmt die Farben des Raums so perfekt auf, dass man meinen könnte, das Bild sei anhand des Raums geplant worden. Oder umgekehrt. Tatsache ist aber, dass das Foto im Jahr 2020 an einem eisigen Wintertag in Island entstanden ist, als ich vom berühmten Flugzeugwrack zurück zum Parkplatz gelaufen bin. Bei pfeifendem Wind habe ich den Monolithen mit der Lichtstimmung, die vom warmen Orange bis ins kühle Blau spielte, aufgenommen.


Bild in einer der Lounges

Für diese blau gestrichene Wand hat Nazanin eines meiner Lieblingsmotive ausgewählt. Die Gischt vom Dettifoss überzieht die Basaltwand. Das Ganze sieht eher wie ein abstraktes Gemälde denn wie ein Foto aus. Interessantes Detail am Rand: Links neben mir standen Dutzende von Touristen, die den Wasserfall fotografierten. Doch keiner schien die fast mystisch wirkende Steinwand mit der Gischt zu bemerken …


Das «Rostbild»

Während unserer Islandreise im Jahr 2014 sind einige sogeannte «Photoriginals» entstanden - Bilder, die es nur einmal gibt. Erreicht haben wir das, indem wir zehn Stahlplatten mit 125 x 125 cm mit nach Island genommen haben und sie vor Ort korrodieren liessen, indem wir sie dem Salzwasser, Wind und Wetter ausgesetzt haben. Danach haben wir Bilder aus Island auf diese Stahlplatten montiert – mit einem Abstand von einigen Zentimetern, so dass es aussieht, als würden die Fotos auf der Stahlplatte schweben. Eines dieser Photoriginals ziert nun eine Sitzecke im Omnitower.


Diptychons

Im Gegensatz zu den Büros und Lounges, in denen die Bilder in schwarzen Eichenholzrahmen mit Schattenfugen präsentiert werden, sind alle Bilder in den Gängen in Schwarzweiss und randlos in hellen Eichenholzrahmen ausgeführt. So entsteht eine neue Präsentationsebene, was meines Erachtens sehr spannend ist. Aus der Fülle der Motive in den Gängen habe ich zwei Fotos ausgesucht: Das eine zeigt ein silbernes Flussband, das auf schwarzem Lavasand ins Meer fliesst. Dieses Foto ist an Island Südküste entstanden, nahe bei Jökulsarlon. Das zweite Bild ist an der Pazifiknordostküste entstanden. Es zeigt eine Gruppe von Buckelwalen beim Bubblenetfeeding.


Büros der Mitarbeitenden

Jede/r Mitarbeitende durfte ein Bild für ihren/seinen Arbeitsplatz auswählen. Diese Bilder wurden dann nicht gehängt, sondern auf die Sideboards gestellt. Das habe ich so noch nie gesehen, aber meines Erachtens wirkt es sehr stimmig:


Viele Motive von THE POWER OF THE ELEMENTS findest Du in unserer Bildgalerie und im auf 99 Exemplare limitierten Fotoband.

 
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Film und Foto Peter Schaeublin Film und Foto Peter Schaeublin

Impressionen aus Frankfurt

Warum mich Frankfurts Wolkenkratzer zu einer Bildserie und zu philosophischen Gedanken angeregt haben, erfährst Du in diesem Blogbeitrag …

 

Das grosse Projekt mit Bildern von THE POWER OF THE ELEMENTS hat mich noch einmal nach Frankfurt gebracht. Ich habe den Auftrag erhalten, die mit meinen Bildern gestaltete Bürofläche zu fotografieren. Diese Bilder sind in Arbeit, und ich werde später eine Auswahl auf dem Blog präsentieren. In den Pausen bin ich im Hochhausviertel von Frankfurt mit der Kamera auf die Pirsch gegangen und habe spannende Blickwinkel der imposanten Wolkenkratzer gesucht. Daraus ist eine kleine Serie von extrem bearbeiteten Fotos in Schwarzweiss entstanden.

Ich habe die Wolkenkratzer mit gemischten Gefühlen betrachtet. Sie sind für mich Symbol dessen, dass der menschliche Geist immer höher strebt und so viel Gutes entstehen kann. Doch was, wenn sich dieser Spirit von jeglicher Verantwortung löst und wie in der Sage vom Ikarus ungebremst und ohne jegliche moralische Verpflichtung höher und höher schwingt? Kommt dann irgendwann auch der Absturz? Doch vielleicht sind das alles viel zu philosophische Gedanken, und man sollte sich einfach an diesem Spektakel von Linien, Formen und Oberflächenstrukturen erfreuen:


Fotografiert habe ich die Bilder mit der Leica Q2 und der Leica S3.


 
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Film und Foto Peter Schaeublin Film und Foto Peter Schaeublin

Carte blanche in Island

Island überwältigt uns jedes Mal mit seiner rauen und unendlich schönen Natur. Was für ein Privileg, in diesem Land unterwegs zu sein und Stimmungen mit der Kamera festzuhalten.

 

Wenn immer möglich reisen Ursula und ich einmal pro Jahr an einen spannenden Ort, um ohne grosses Konzept zu fotografieren – eine Art Carte Blanche. Durch das Fotografieren nehmen wir die Umgebung intensiver wahr. Wir beobachten und nehmen uns manchmal lange Zeit, um Veränderungen des Lichts wahrzunehmen und festzuhalten. Die Bilder bearbeite ich nachher ohne Limiten. Will heissen: Es geht darum, eine Stimmung zu transportieren und nicht zu zeigen, wie die Situation vor Ort war. Interessanterweise habe ich einige Fotos praktisch nicht bearbeitet und andere sehr stark. Wie beim Fotografieren habe ich mich auch beim Bearbeiten von der Intuition leiten lassen. Alles ist erlaubt.


Die Fotografen

Schon bevor wir uns kennengelernt haben, hat Ursula sehr gerne fotografiert, «allerdings ohne Sinn und Verstand», sagt sie jeweils. Nun, da bin ich nicht ganz einverstanden, denn sie überlegt immer sehr sorgfältig, was sie macht. Das ganze technische Verständnis hat sie sich dann erarbeitet. Auf dieser Reise hat sie zum ersten Mal mit einer eigenen Kameraausrüstung fotografiert. Ich bin sehr stolz darauf, dass einige ihrer Bilder in der Auswahl der besten Fotos gelandet sind.

Ursula fotografierte hauptsächlich mit der Leica SL2 und auch noch mit der SL2S

Ich habe vorwiegend mit der Leica S3 fotografiert

Die Kameras

Wer mich kennt, weiss, dass ich ein grosser Fan von Leica Kameras bin. Die hervorragende Qualität der Leica-Objektive und die einfache Bedienung der Kameras machen sie für mich bei fast allen Projekten zur ersten Wahl. Zudem sind Kameras und Objektive sehr solide gebaut, was gerade in herausfordernden Wetterverhältnissen von Vorteil ist. Ursula hat mit der Leica SL2 fotografiert. Die Kamera liefert hervorragende Bilder mit beinahe 50 Megapixeln und einem riesigen Dynamikumfang. Ich habe mit der Leica S3 fotografiert. Diese Mittelformatkamera liefert meines Erachtens die schönsten Bilddateien, aber sie verzeiht wenig. Man muss extrem präzise arbeiten, um das volle Potenzial der 63 Megapixel auszuschöpfen. Praktisch alle meine Bilder sind ab Stativ entstanden. Ich liebe unterdessen das entschleunigte Komponieren der Motive mit der S3. Wenn ich der Postproduction die Daten dann extrem bearbeite, erhalten Sie ein Korn, das sehr an analoge Bilder erinnert.

Auf dem Bildschirm sieht man keinen Unterschied zwischen den Bildern der SL2 und der S3. Wenn man dann die Motive dann aber gross printet – und damit meine ich Prints in einer Grösse von beispielsweise 150 x 100 cm, dann überwältigt einem der Detailreichtum der S3-Bilder.

Beim Betrachten der Galerien wirst du feststellen, dass ein paar wenige Motive mit einer Drohne realisiert worden sind.


Die Bilder

Island ist eigentlich ein visueller Overkill. Für mich ist die karge Landschaft mit ihren eisblauen, oliv- und anthrazitfarbenen Farbwelten mit unendlichen Zwischennuancen und Farbtupfern jedes Mal wieder überwältigend. Eine Auswahl aus den realisierten Motiven zu treffen, ist manchmal schwer. Vielleicht würdest du ganz andere Bilder favorisieren als ich. Doch das ist ja ein Aspekt, den ich an der Fotografie so liebe: Jede Person findet ihren eigenen Zugang zu den Bildern. Die beiden Galerien sind also meine ganz persönliche Auswahl. Einige Bilder werden auf jeden Fall den Weg in unser Langzeitprojekt «The Power of the Elements» finden.


Island in Farbe


Island in schwarzweiss

 
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Corporate Design Peter Schaeublin Corporate Design Peter Schaeublin

Voten und gewinnen: Das neue IHT-Logo

Vote, welcher Logoentwurf Dir am besten gefällt und gewinne mit etwas Glück eine edle Flasche Wein

 

Die Firma IHT Ingenieurbüro für Holz + Technik lässt ihren visuellen Auftritt von uns überarbeiten. Nun sind vier verschiedene Logovarianten entstanden. Vote bis am 15. Mai, welcher Entwurf dir am besten gefällt und gewinne mit etwas Glück eine von drei edlen Flaschen Wein. Wir zeigen dir von jeder Variante das Logo in drei Varianten plus einen ersten Umsetzungsansatz in Form der Visitenkarte:

Variante 1


Variante 2


Variante 3


Variante 4


Du kannst für zwei Entwürfe voten – der Entwurf, der Dir am besten gefällt, erhält drei Punkte. Der Entwurf, der Dir am zweitbesten gefällt, erhält einen Punkt. Es ist nicht zulässig, für denselben Entwurf zweimal zu stimmen. Das hätte zur Folge, dass Du nicht an der Verlosung teilnimmst ;-(. Und das wäre schade, denn unter allen Feedbacks verlosen wir drei Flaschen edlen Wein vom WeinStamm Thayngen, für dessen Neubau die IHT das Engineering gemacht hat (und wir ein paar tolle Fotos).

Mein Voting zu den Entwürfen des IHT-Logos:


 
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Film und Foto Peter Schaeublin Film und Foto Peter Schaeublin

Neue Bilder und Clips für altra schaffhausen

Auch nach sieben Jahren ist jedes Film- und Fotoshooting für die altra schaffhausen ein supergeniales Erlebnis. Hier die neuesten Bilder und Clips.

 

Für die altra schaffhausen zu filmen und zu fotografieren ist für mich etwas sehr Besonderes. Schon seit sieben Jahren realisiere ich einen grossen Teil der Bilder für diese tolle Institution. Natürlich begegne ich dabei immer wieder mal denselben Menschen. Das ist jedes Mal eine grosse Freude (ich hoffe, beiderseits ;-)). In den letzten Wochen war ich intensiv mit Brigitte Zimmerann von der altra unterwegs.

Der Stil der Bilder ist immer sehr ähnlich, damit ein Corporate Style in der Fotografie erkennbar ist: Die Mitarbeitenden schauen fröhlich in die Kamera, und die Bilder haben einen sehr kleinen Schärferaum. Praktisch alle Aufnahmen entstehen mit der Leica SL2 und dem Summilux SL 1.4/50 mm bei offener Blende.

Prinzipiell fotografiere ich in Farbe und wandle nachher für mich einige Bilder in Schwarzweiss um. Es gibt Fotos, die meines Erachtens besser in Farbe wirken, und andere wirken besser in Schwarzweiss. Es gibt aber auch Bilder, die sowohl in Schwarzweiss als auch in Farbe sehr gut wirken – wohl mit unterschiedlicher Ausstrahlung, aber es ist beides super. Deshalb hier meine Favoritenbilder in einer Farb- und in einer Schwarzweiss-Galerie:


Farbgalerie

Schwarzweiss Galerie

Ein paar Making-of-Impressionen

Katrin Baumann von der altra schaffhausen hat Brigitte und mich dieses Jahr bei einem Teil der Shooting begleitet und Bilder für die Social-Media-Kanäle der altra realisiert. Ein herzliches Dankeschön an Katrin, dass ich einige Bilder von ihr zeigen darf, die Dir einen Blick hinter die Kulissen ermöglichen:


Der Filmclip

Für die Startseite der altra-Homepage habe ich eine Reihe von Mitarbeitenden bei ihrer Tätigkeit gefilmt. Nach einigen Sekunden schauen sie in die Kamera und schenken dem Betrachtenden ein Lächeln. Der Film läuft im Header dieser Blogmeldung, unten oder auf der altra Homepage.


Ich freue mich bereits auf die nächsten Begegnungen mit den Menschen der altra.


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Peter Schaeublin Peter Schaeublin

Fotoshootings für Clientis Thayngen

Fotoshootings für die Clientis Bank in Thayngen für eine nationale Kampagne und Bilder mit überdimensionalen Goldbarren

 

MyMix

Für die gesamtschweizerische MyMix-Kampagne durften wir zwei Mitarbeiterinnen der Clientis Thayngen fotografieren. Juline und Alina-Fiona sind «echte» Mitarbeiterinnen der Bank – Authentizität in der Kampagne. Fotos realisiert mit Leica SL2 und S3. Für vergrösserte Ansicht auf die Bilder klicken.


Die Goldbarren-Fotos

Monika Weber von der Clientis Bank Thayngen hatte die Idee, Mitarbeitende auf Goldbarren zu fotografieren. Da es keine so grosse Goldbarren gibt ;-), haben wir photoshoptechnisch nachgeholfen. Weil das Bild so toll wurde, haben wir dieses Jahr ein zweites Motiv mit einem grossen Goldbarren realisiert.


Die Zusammenarbeit mit dem Clientis-Team macht jedes Mal riesig Spass, und wir freuen uns schon aufs nächste Shooting.


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Kleiner Making-of-Film

Einfach aus Spass an der Freude: ein kleiner Making-of-Film vom heutigen Drehtag bei der Egli Federnfabrik AG

 

Einfach aus Spass an der Freude

Heute haben wir wieder bei der Egli Federnfabrik AG gedreht. Nach den Kurzfilmen über das Wasserschneiden, das Laserschneiden und das Wickeln folgt nun noch ein Film über das Winden von Federn aus Draht. Den «richtigen» Film schneiden und vertonen wir im Lauf des nächsten Monats. Hier schon mal ein kleiner Teaser mit Making-of-Aufnahmen, die Gabi mit ihrem Handy gefilmt hat plus eine Slow-Motion-Sequenz, die es dann hoffentlich auch in den Film schafft:

 

 
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Winkelsucher für Leica S/SL/SL2

Einer der wenigen Nachteile der Leica SL/SL2 ist, dass man den Screen nicht abwinkeln kann. Zumindest teilweise hilft der sehr schöne Winkelsucher vom Leica Store Lisse diesem Manko ab.

 

Die Kameras der Leica S- und der Leica SL-Reihe verbinden höchste Bildqualität und einfachste Bedienung. Doch wie bei jedem Kamerasystem gibt es auch bei diesen beiden Systeme Nachteile, die je nach Arbeitsweise mehr oder weniger ins Gewicht fallen. Leica hat bei beiden Kamerareihen auf einen schwenkbaren Screen verzichtet. Dies hat den Vorteil, dass der Kamerabody schmaler gebaut werden kann und auch dass der Screen gegen Kälte besser geschützt ist. So habe ich es in Island bei minus 10 Grad erlebt, dass bei einer Kamera mit schwenkbarem Display der Screen ausgestiegen ist, während der Bildschirm der SL2 klaglos funktioniert hat.


Ein nicht klappbarer Bildschirm hat also auch Vorteile, aber eben auch Nachteile. Um diese Nachteile zumindest teilweise zu eliminieren, hat der Leica Store in Lisse (NL) mit einem deutschen Hersteller einen Winkelsucher für diese Kameras auf den Markt gebracht.


Es sind zwei Modelle erhältlich:
• Winkelsucher für die Leica S / SL
• Winkelsucher für die Leica SL2 / SL2S

Die Sucher werden in Deutschland von Hand gefertigt (nicht von Leica, aber auf Leica-Qualitätslevel) und bieten Dir ein erhöhtes Mass an Flexibilität beim Fotografieren. Nütliches Detail: Wenn die Schärfe genau richtig sein soll, kannst Du von der 1-fachen Vergrößerung auf die 2-fache Vergrößerung umschalten, um die Schärfe zu überprüfen. Der Sucher kann bei Bedarf auch zur Seite gedreht werden, was eine noch grössere Flexibilität ermöglicht.


Der Sucher ist im Leica Store Lisse NL bestellbar für EUR 550 (exkl. Mwst, exkl. Versand). Wenn Du einen Winkelsucher bestellen möchtest, dann sende eine E-Mail an den Leica-Store mit folgenden Angaben:
• benötigte Version (S/SL oder SL2/SL2S)
• Versandadresse

Danach erhältst Du eine Auftragsbestätigung mit den Kontoangaben und nach Eingang Deiner Zahlung wird der Sucher ausgeliefert. Hier ein paar Bilder, die mir der Leica Store in Lisse zur Verfügung gestellt hat:

Alle Bilder © by Leica Store Lisse

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Feedbacks aus dem Fotokurs

Es mach immer wieder Spass die Fortschritte meiner Workshopgruppen mitzuerleben. Hier die Feedbacks der letzten Gruppe.

 

Auch der zweite Fotokurs im Jahr 2021 war grossartig. Vier intensive, lehrreiche Tage liegen hinter uns. Zum ersten Mal haben wir uns die Aufgabe gestellt, ein Bildpaar von einer Person und einer zweiten Aufnahme zu realisieren und in Photoshop zusammenzustellen. Nachfolgend von jedem der Teilnehmenden ein Statement zum Kurs und das realisierte Foto.

Mein Bildpaar seht Ihr oben. Es zeigt René, ein Mann mit harter Schale und weichem Kern ;-). Er und seine Frau Margrit haben mich in den letzten Jahren bei der Durchführung meiner Fotokurse immer tatkräftig unterstützt. Nun ziehen sie weg aus Rasa, und ich kann mir ehrlich gesagt Rasa ohne René und Margrit noch nicht richtig vorstellen. Herzlichen Dank an Euch beide für Eure tatkräftige Unterstützung. Ich werde Euch vermissen.

Möchtest Du auch mal an einem Fotokurs dabei sein? Hier findest Du mehr Infos zu den Kursen und Anmeldelinks.

Claudia

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«Danke für den anregenden Kurs. Es hat Spass gemacht, die vielen technischen Möglichkeiten kennenzulernen und mit eigenen Ideen zu verknüpfen. Und dies in einer angenehmen Atmosphäre, mit einer tollen Gruppe und in einer wunderbaren Gegend...»

— Claudia


Liliane

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«Wiederum genoss ich das Ambiente in Rasa mit fotografieren, dem Bearbeiten der Bilder mit seinen technischen Raffinessen und den vielen Inputs. Herzlichen Dank der Kursleitung und den Teilnehmenden, es war super mit euch!»

— Liliane


Simon

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«Bereits zum zweiten Mal durfte ich in entspannter Atmosphäre viel lernen, sowohl über fotografische Gestaltung wie auch Technik, dazu auch über Bildbearbeitung. Danke, Peter!»

— Simon


Margret

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«Es war ein grosser Spass, die fünf Tage Kurs mit Peter, der Gruppe und mit unzähligen Wow- und Aha-Momenten :).»

— Margret


Bettina

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«Es ist nicht mein erster Kurs, den ich bei Peter gebucht habe. Und es war, wie immer, einfach toll: Super Kursleiter, der alle dort abzuholen vermag, wo sie stehen und sehr viel Geduld aufbringt. Viele neue Ideen, Möglichkeiten usw. Tolle, sympathische Gruppe, toller Ort. Fortsetzung erhofft…😉! Danke Peter, danke Euch allen!»

— Bettina


Markus

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«Merci Peter für die wertvollen Tipps und Tricks. Ich habe noch selten in so kurzer Zeit soviel dazugelernt.»

— Markus


Verena

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«In Nebel gehüllte oder von der Abendsonne beschienene Tessiner Häuser, umgeben von Gärten, Weiden und Kastanienwäldern. Wasser, das geschliffene Steine und Berge spiegelt oder sich wild bewegt. Interessante Gesichter und Körper in Bewegung – alles Sujets, die aus den verschiedensten Blickwinkeln fotografiert und anschliessend klassifiziert, entwickelt, mit Lasso eingefangen und ins richtige Licht gerückt wurden – die Resultate lassen sich sehen! Wir waren eine echt tolle Gruppe und Peters Begeisterung steckte an. Kurz: ein reicher und anregender Fotokurs!»

— Verena


Rolf

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«Wer die Fotografie liebt, die Technik verbessern will und neue Ideen sucht, ist im Kurs von Peter Schäublin gut aufgehoben. Lightroom und Photoshop, um die Bilder zu optimieren, werden rege benutzt und mit den Instruktionen dazu kommt man ganz gut vorran. Hilfreich war auch der Ort der Ruhe "Rasa". Abgeschieden vom jeglichen Verkehr in idyllischer Umgebung.»

— Rolf


 
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Peter Schaeublin Peter Schaeublin

Magische Maggia

Fels und Wasser in magischem Licht, festgehalten in Schwarzweiss. Übrigens: Alle meine Fotos sind als Fineartprints, jeweils limitiert auf maximal 50 Abzüge, erhältlich.

 

Es gibt Tage, da hat das Licht einfach eine besondere Qualität. So geschehen diese Woche, als ich mit den Teilnehmer:innen meines Fotokurses an der Maggia fotografiert habe. Die realisierten Bilder haben mich zu einer Serie von leicht surrealen Schwarzweiss-Bildern inspiriert. Da und dort lassen sich Fabelwesen in den Steinen finden …

Meine Bilder als Fineartprints

Alle Fotos von mir kannst Du als limierte Fineartprints erwerben. Die Fotos werden von mir auf einem High-End-Printer mit 11 Farben auf hochwertigstes Hahnemühle Fineart-Papier gedruckt und dann je nach Wunsch auf D-Bond aufgezogen oder klassisch hinter Glas gerahmt. Kontaktiere mich, wenn Du eines meiner Bilder als Fineart-Bild erwerben möchtest. Am besten, Du gibst mir an, welches Motiv Dich interessiert, wie gross Du es ungefähr geprintet haben möchtest und ob Du schon weisst, ob Du es auf D-Bond aufgezogen oder klassisch hinter Glas aufhängen möchtest. Hier ein paar Mockups als Inspiration:


 
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Peter Schaeublin Peter Schaeublin

Fotoshooting im nördlichsten Rebberg der Schweiz

Fotoshooting für Hübscher Wein im nördlichsten Rebberg der Schweiz. Die Bilder sind für die neue Homepage, die wir ebenfalls aufgebaut haben.

 

Hübscher Wein ist eines der grossartigen Weingüter, die wir hier in der Region haben. Im Sommer durften wir die neue Homepage mit Onlineshop für Raphael Hübscher ausgestalten, inklusive Design des neuen Logos. In den letzten Monaten haben wir punktuell immer wieder mal im Rebberg fotografiert, damit Raphael Hübscher tolles Bildmaterial für die Homepage hat. Gestern haben Ursula und ich eine Weindegustation im nördlichsten Rebberg der Schweiz mit der Kamera begleitet. Hier eine Auswahl der Bilder, die im warmen Abendlicht entstanden sind:

Das Logo

Die Homepage mit Onlineshop

Ein Besuch auf der Homepage lohnt sich – und die Weine sind hervorragend. Einfach bestellen im Onlineshop … ;-)


 
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Peter Schaeublin Peter Schaeublin

Meetingpoint und Bock Verlag

Der Meetingpoint auf dem Herrenacker in Schaffhausen ist ein neues, multifunktionales Bistro mit XXL-Screen und der Möglichkeit, Meetings zu veranstalten und Coworking-Arbeitsplätze zu buchen. Wir haben die neue Location im Auftrag von Betz Designmöbel fotografiert.

 

Im Auftrag von Betz Designmöbel haben wir die stylishe neue Bistrolocation in Schaffhausen fotografiert. Der Meetingpoint auf dem Herrenacker Schaffhausen ist Bistro, Netzwerkpunkt, Eventort und Sportbar mit XXL-Screen in einem. Ein tolles Konzept, im Innenraum perfekt von Betz möbliert. Ebenfalls in den Räumlichkeiten des Meetingpoints sind die Büros des Bock Verlags integriert. Sicher einer der schönsten Arbeitsplätze in Schaffhausen …


 
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720 Grad Peter Schaeublin 720 Grad Peter Schaeublin

Wie gefällt Dir der neue Webauftritt?

Wir freuen uns über Feedbacks zur neuen Homepage. Unter allen, die uns einen kurzen Kommentar zum Neuauftritt geben, verlosen wir ein Exemplar unseres neuesten Buchs «The Power of the Elements».

 

Fast auf den Tag genau 26 Jahre nach der Firmengründung und rund 10 Jahre nach dem letzten Redesign unseres Webauftritts erscheinen peterschaeublin.com und 720.ch in einem neuen Kleid. Wir haben bereits einige neue Projekte und Blogartikel erfasst und werden punktuell noch Inhalte von den alten Homepages auf der neuen Plattform integrieren.

Wenn Du magst, dann gib uns bis Ende August mit untenstehendem Kontaktformular ein Feedback, wie Dir der neue Webauftritt gefällt. Wir erlauben uns, eine Auswahl von Feedbacks ohne Namensnennung in einem Blogartikel zusammenzufassen. Unter allen Teilnehmenden verlosen wir ein Exemplar unseres auf 99 Exemplare limitierten Fotobuchs «The Power of the Elements»

Mein Feedback zum neuen Webauftritt von 720.ch / peterschaeublin.com:


 
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Film und Foto Peter Schaeublin Film und Foto Peter Schaeublin

Fotoshooting für Leonie Küng und KIA

Tolles Fotoshooting für die Tennisspielerin Leonie Küng und KIA

 

Seit ihrer Juniorenzeit dürfen wir Leonie Küng punktuell im Bereich der visuellen Kommunikation unterstützen. Nun hat sie mit KIA einen tollen Sponsor bekommen, und es war uns eine grosse Ehre, die offizielle Übergabe des neuen KIA an Leonie fotografisch festzuhalten. Mehr Infos über Leonie gibt es auf ihrem Facebook-Account.


Mein Favoritenbild aus dem Shooting:

Weitere Fotos:


 
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Film und Foto Peter Schaeublin Film und Foto Peter Schaeublin

Der Einfluss des Objektivs auf das Bildresultat

Fünf Objektive mit fast identischer Brennweite im Test: Wie sehr beeinflusst die Wahl des Objektivs die Bildwirkung?

 

Hat die Wahl des Objektivs einen grösseren Einfluss auf das Bildresultat wie ein paar Megapixel mehr oder weniger?

Diese Frage stand nach dem grossen High-End-Kameratest, den ich zusammen mit meinem Freund Christian Habermeier durchgeführt habe, im Raum. Theoretisch ist es klar, dass die Objektivwahl einen Einfluss haben wird. Doch wie gross ist er? Dieser Frage wollte ich nachgehen, und durch glückliche Umstände konnte ich fünf ganz verschiedene Objektive im Brennweitenbereich von 70/75 mm testen. Vielen Dank an dieser Stelle an Leica Camera AG Schweiz und Foto Vision Zumstein für die Leihobjektive und ebenfalls ein grosses Dankeschön an Iris Michel, Eva Küng, Simone Meylan und Sam Bregenzer.

Die 75 mm Brennweite ist aus meiner Sicht sehr spannend. Ein 75er kann man einerseits als Normal-, aber auch als Portraitbrennweite einsetzen. Das macht es sehr universal. Dank den hohen Auflösungen der heutigen Sensoren kann man beispielsweise mit einem 28 mm oder allenfalls 35 mm und einem 75er sehr viel abdecken, weil man durch Beschneiden des Bildausschnitts auch noch andere Brennweiten «simulieren» kann. Aus einem Bild mit einem 35 mm Objektiv den Ausschnitt eines 50ers zu nehmen oder eben aus einem Bild mit einem 75er einen Ausschnitt zu wählen, der einem 90er entspricht, ist bei Kameras mit bis zu 50 Megapixeln problemlos möglich.

Die Protagonisten

 
 
20210711_75mm-test_L1200153.jpg

Ich habe den Test mit meiner Leica SL2 durchgeführt, deshalb sind alle Objektive direkt oder über Adapter an den L-Mount koppelbar. Gestartet sind, von links nach rechts:


01 // voigtländer 75 mm / 1:1,5 nokton vm (asphärisch)

Brennweite: 75 mm
Baulänge: 63.3 mm
Anzahl Linsen: 7 Linsen in 6 Gruppen
Grösste Blende: 1.5
Kleinste Blende: 16
Naheinstellgrenze: 0.7 m
Filterdurchmesser: 58 mm
Fokus: manuell
Gewicht: 350 g
Preis: CHF 998
Besonderes: sehr attraktives Verhältnis von max. Blende / Gewicht / Preis

02 // leica summarit-s 1:2.5/70 asph. (cs)

Brennweite: 70 mm
Baulänge: 93 mm
Anzahl Linsen: 8 Linsen in 6 Gruppen
Grösste Blende: 2.5
Kleinste Blende: 22
Naheinstellgrenze: 0.5 m
Filterdurchmesser: 82 mm
Fokus: Autofokus
Gewicht: 740 g
Preis: CHF 4640 (normale Version) CHF 6030 (CS-Version mit eingebautem Verschluss)
Besonderes: das Objektiv ist für den (grösseren) Leica S-Sensor konstruiert und hat deshalb einen grösseren Bildkreis


03 // Sigma 70mm f2,8 DG Macro

Brennweite: 70 mm
Baulänge: 70,8 mm
Anzahl Linsen: 13 Linsen in 10 Gruppen
Grösste Blende: 2.8
Kleinste Blende: 22
Naheinstellgrenze: 0.258 m
Filterdurchmesser: 48 mm
Fokus: Autofokus
Gewicht: 605 g
Preis: CHF 648
Besonderes: Makro

04 // Leica Noctilux-M 1:1.25 75 mm Asph

Brennweite: 75 mm
Baulänge: 91 mm
Anzahl Linsen: 9 Linsen in 6 Gruppen
Grösste Blende: 1.25
Kleinste Blende: 22
Naheinstellgrenze: 0.85 m
Filterdurchmesser: 67 mm
Fokus: manuell
Gewicht: 1055 g
Preis: CHF 13 860
Besonderes: lichtstärkstes 75mm, das es gibt


05 // Leica Apo-Summicron-SL 1:2/75 Asph

Brennweite: 75 mm
Baulänge: 102 mm
Anzahl Linsen: 11 Linsen in 9 Gruppen
Grösste Blende: 2.0
Kleinste Blende: 22
Naheinstellgrenze: 0.5 m
Filterdurchmesser: 67 mm
Fokus: Autofokus
Gewicht: 720 g
Preis: CHF 5350
Besonderes: Weitere Objektive mit gleichem Gehäuse und gleicher Maximalblendenöffnung und Charakteristik verfügbar (aktuell 28/35/50/75/90 mm, in Planung 21/24 mm)


Die Testidee

Wie immer bei meinen Tests geht es auch diesmal darum, das Equipment in der Praxis zu testen. Am Test-Wochenende stehen einige Shootings an: Portrait einer befreundeten Malerin, ein Fotoshooting mit dem 1969er Dodge Charger R/T 440 Magnum meines Freundes Sam plus zwei weitere Portraitshootings. Nebst der Kamera-/Objektivkombination, die ich normalerweise einsetze, realisiere ich einige Bilder, bei denen ich eine Motiveinstellung mit allen Testobjektiven durchfotografiere. Ich habe keine Extremst-Gegenlichtsituationen oder ähnliches realisiert, aber ich denke, man kann die Charakteristiken der fünf Objektive ganz gut einschätzen.

Bevor ich auf die einzelnen Linsen eingehe, sind hier vier Testtableaus zu sehen, bei denen Du Ausschnitte aus den Aufnahmen siehst, die ich mit allen Objektiven realisiert habe. Dabei habe ich in drei Testsituationen mit voll offener Blende gearbeitet. Die maximale Blendenöffnung ist natürlich unterschiedlich, aber die hohe Lichtstärke ist ein wesentliches Kriterium beim Kauf eines Objektivs. Es hätte aus meiner Sicht keinen Sinn gemacht, wenn ich all die Lichtriesen auf Blende 2.8 heruntertemperiert hätte. Gerade das sündhaft teure Noctilux soll und muss seine Vorzüge ausspielen können:


Testtableau 1
Cockpit des Dodge Charger R/T 440 Magnum

 
Alle Bilder sind unbearbeitet

Alle Bilder sind unbearbeitet

 

Testtableau 2
Feigenbaumblätter

Alle Bilder sind unbearbeitet

Alle Bilder sind unbearbeitet

 

Testtableau 3
Eva

Alle Bilder sind unbearbeitet.

Alle Bilder sind unbearbeitet.

 

Testtableau 4
Iris

Alle Bilder sind unbearbeitet

Alle Bilder sind unbearbeitet


 

Praxisnotizen zu den einzelnen Objektiven

01 // Voigtländer 75 mm / 1:1,5 Nokton VM (asphärisch)

Ich hätte ein Objektiv mit einer so hohen Lichtstärke grösser und schwerer erwartet. Das Nokton ist gerade mal 350 g schwer und preislich in einem Rahmen, den man so auch nicht erwarten würde. Persönlich finde ich, dass das Objektiv einen extrem guten Gegenwert für die knapp 1000 Franken bietet. Auch bei offener Blende ist die Leistung sehr gut. Es zeichnet etwas härter als das Leica Noctilux, aber weicher als die anderen Objektive. Von daher ist es ein ideales Portraitobjektiv, das man, gerade weil es so klein ist, einfach mal noch mitnehmen kann. Das präzise manuelle Fokussieren war für mich eine Herausforderung. Bei voll offener Blende habe ich doch ziemlich viel Ausschuss produziert. Manche Bilder waren nicht viel daneben und könnten auf allen elektronischen Kanälen (Facebook, Instagram usw.) problemlos publiziert werden, und auch ein A4-Print wäre von vielen noch möglich. Aber mein Anspruch ist, dass ich die Schärfeleistung eines Objektivs voll ausnütze, und da ist meine Fehlerquote bei den manuell fokussierbaren Objektiven deutlich höher als bei den AF-Modellen. Vielleicht ist es Übungssache. Ich füge zu jedem Objektiv ein bearbeitetes Bild an, denn das ist ja normalerweise das, was man mit Fotos macht. Man bearbeitet sie, bevor man sie veröffentlicht oder printet. Beim Nokton habe ich ein Bild aus der Serie von Iris gewählt. Mit voll offener Blende ergibt sich ein schönes Bokeh, und die etwas weichere Zeichnung ist top für das Portrait von der grossartigen Künstlerin.

 

Bearbeitetes Bild
Voigtländer 75 mm / 1:1,5 Nokton VM, 1/50 sec, f 1.5, 200 ISO, Tageslicht


 

02 // Leica Summarit-s 1:2.5/70 Asph. (CS)

Ich gebe zu, das Summarit S 70 mm ist ein wenig ein Exote in dieser Testreihe. Es ist nämlich für den grösseren Sensor der Leica S konstruiert. Vom Mittelformattest her war ich aber von der Kombination der S mit dem 70er sehr begeistert. Und so konnte ich nicht widerstehen und montierte ein S 70er mit einem Adapter an meine Leica SL2. Und ich wurde nicht enttäuscht. Meines Erachtens hat dieses Objektiv eine unaufdringliche Schärfe, nicht so «laut» wie das SL 75 (dazu später mehr), aber doch akzentuierter als das Noctilux aus der M-Serie. Und jetzt kommt genau das, was so faszinierend ist: Jede/r Fotograf/in wird ihren/seinen Stil entwickeln. Persönliche Vorlieben und auch die Motive werden die Wahl des Objektivs beeinflussen. Unter Umständen kann man aber mit einem Objektiv nicht alles abdecken und «gönnt» sich zwei Objektive derselben Brennweite, um eben beispielsweise einen etwas weicheren und etwas härteren Wiedergabestil zu erreichen. Oder aber man greift auf ein manuell fokussierbares, hoch öffnendes Objektiv plus eine Autofokus-Linse mit weniger hoher Öffnung zurück. Und und und … Für meine Art der Fotografie ist das Summarit S die ideale Portraitlinse. Kleine Randbemerkung: Auf der Leica S3 performt das Objektiv noch etwas besser, und Oberflächen werden noch nuancierter dargestellt.

Das Bild, das ich für das Leica Summarit S ausgewählt habe, stammt aus der Serie, die ich mit Eva realisiert habe. Spontan hat sie angefangen, in ihren Haaren zu wuscheln, und vor lauter Wuscheln musste sie so lachen. Und genau diesen Moment habe ich einfangen können. Sie hat das Bild unterdessen auf Instagram und Facebook gepostet und mir geschrieben, sie hätte noch nie so viele positive Reaktionen auf ein Foto von ihr erhalten. Ich nehme das als Kompliment ;-).

 

Bearbeitetes Bild
Leica Summarit-S 1:2.5 / 70 ASPH / 1/100 sec, f 8.0, 200 ISO, Blitz


 

03 // Sigma 70mm f2,8 DG Macro

Das Sigma-Objektiv ist das günstige im Test. So verwundert es nicht, dass es von der Fertigungsqualität nicht auf dem Level der anderen Objektive ist. Ich habe es vor einiger Zeit gekauft, weil der Makrobereich beim L-System noch etwas im Dornröschenschlaf liegt. Und ich muss sagen: Trotz des günstigen Preises liefert das Sigma eine sehr gute Qualität, und ich kann es jedem empfehlen, der im L-System ein Makro-Objektiv benötigt. Die Lichstärke ist mit 2.8 die niedrigste im Testumfeld, dafür mach das Sigma alles mit der tiefen Naheinstellgrenze wett. Ein Objektiv, das ehrliche Resultate zu einem sehr vernünftigen Anschaffungspreis liefert.

Das Bild, das ich als bearbeitetes Foto für das Sigma-Objektiv ausgewählt habe, ist ein Stilleben aus Iris’ Atelier.

 

Bearbeitetes Bild
Sigma 70mm F2.8 DC Macro, 1/80 sec, f 4.0, 200 ISO, Tageslicht


 

04 // Leica Noctilux-M 1:1.25 75 mm Asph

Das M-Noctilux ist in mancher Hinsicht jenseits von allen normalen Grenzen: Dank seiner maximalen Blendenöffnung von 1.25 (das lichtstärkste 75er der Welt) bietet es die Möglichkeit, minimalste Schärfenräume zu realisieren. Trotz dieser Leistung ist es unglaublich kompakt. Dass wahnsinnig viel in dem kleinen Gehäuse steckt, realisiert man, wenn man das Objektiv in die Hand nimmt: Es bringt über ein Kilogramm auf die Waage. Schon bei voll offener Blende bringt das Noctilux eine enorme Schärfenleistung, die sich subjektiv mit Abblenden noch etwas steigert. Es hat eine unaufdringliche Schärfe, die man bei Bedarf in der Postproduktion noch anheben kann. Als bearbeitetes Bild habe ich ein Foto von Sams Dodge bei der Flughafenpiste ausgewählt. Dank voll offener Blende hebt sich der Oldtimer wunderbar vom Umfeld ab. Selektiv habe ich die Schärfe im Bereich des Autos noch ein wenig angehoben. Keinesfalls darf man über das ganze Bild machen, denn sonst zerstört man das Bokeh des Noctilux. Auch bei diesem Objektiv gilt: Bei voller Öffnung hatte ich gerade bei Portraits trotz Fokus Peaking eine relativ hohe Quote, bei denen ich die Schärfe nicht ganz exakt positionieren konnte. Das sind oft Abweichungen im Millimeter-Bereich. Da ist dann beispielsweise die Wimpernspitze des Models anstatt das Auge scharf.

 

Bearbeitetes Bild
Leica Noctilux M 1:1,25 / 75 ASPH, 1/1000 sec, f 1.25, 50 ISO, Tageslicht


 

05 // Leica Apo-Summicron-SL 1:2/75 Asph

Die Leica SL-Festbrennweiten mit der Anfangsöffnung 2.0 haben einen ganz besonderen Look. Ich besitze das 35er und 90er und bin ein grosser Fan dieser Objektive. Ich kenne im Kleinbildbereich kein anderes Objektiv, das im fokussierten Bereich eine solche Schärfe liefert. Knackig und präzis zeichnet es jedes kleinste Detail. In der Unschärfe ist es nicht ganz so weich wie beispielsweise das Noctilux. Das ist wahrscheinlich konstruktionsbedingt und natürlich auch, weil sich die Anfangsblende nicht über 2.0 hinaus öffnen lässt. Hier hat Leica bewusst zugunsten der Kompaktheit auf eine grössere Blendenöffnung verzichtet. Weil das Apo Summicron SL 75 aber im Schärfebereich einen so knackigen Eindruck abgbibt, ist das Gefälle zwischen Schärfe und Unschärfe grösser als man es bei einer Blendenöffnung von 2.0 erwartet. Bei Portraitaufnahmen, bei denen man nicht unbedingt jedes Detail sehen sollte, ist das Apo Summicron SL unter Umständen nicht die richtige Wahl. Aber wenn es schärfemässig «knallen» darf, ist diese Linse in ihrem Element.

Ganz bewusst habe ich als bearbeitetes Bild ein Motiv aus dem Shooting mit Simone gewählt. Spontan haben wir mit ihrem Audrey-Hepburn-Shirt eine Bubble-Gum-Session gemacht. Das harte Licht aus meinem Profoto B1und die kristallklare Schärfe des SL 75 passen meines Erachtens hervorrgand zusammen. Es ist ein eher «lautes» Objektiv, und auch das passt zum Bildmotiv.

 

Bearbeitetes Bild
Leica Apo-Summicron-SL 1:2 / 75 ASPH / 1/250 sec, f 10, Blitz


 

Die grosse Frage nach der Auflösung

Ich habe schon mehrere Male darauf hingewiesen, dass ich eine Angabe der Hersteller bezüglich Auflösung der Objektive vermisse. Von Leica weiss ich, dass grosser Aufwand getrieben wird, um die Auflösung zu maximieren. Vor rund sechs Jahren haben Urs Tillmanns und ich diesbezüglich im Leica Headquarter in Wetzlar angeklopft. Die Quintessenz unseres Besuchs war – aus meiner Laiensicht formuliert: Die Auflösung eines Objektivs wird in Linienpaaren pro Millimeter angegeben. Dieser Wert lässt sich offenbar nicht einfach so 1:1 in Megapixel umzurechnen, aber man könnte durchaus eine Grössenordnung errechnen, wie viele Megapixel ein Objektiv in etwa auflöst.

Wenn jeder Hersteller sich verpflichten würde, die Auflösung in Linienpaaren pro Millimeter anzugeben, könnte man grosse Preisunterschiede unter Umständen besser nachvollziehen. Denn es ist natürlich ein Humbug, wenn man sich eine 50-Megapixel-Kamera kauft und die Auflösung der Objektive liegt nur bei 30 Mpx. Oder umgekehrt: Wer mit einer Kamera von 24 Megapixeln fotografiert und weiss, dass sie/er nie mehr Auflösung braucht, der muss keine Objektive kaufen, die 50 Mpx auflösen.

Schlussfazit

Das Objektiv hat einen nicht unwesentlichen Einfluss auf das Bild. Wer seine Objektive kennt, weiss, wie sie/er sie einsetzen muss, wo die Schwächen und wo die Stärken liegen. Von Leica weiss ich, dass sich die Firma sehr bemüht, dass Objektive verschiedener Brennweiten mit möglichst gleichem Wiedergabecharakter zur Verfügung stehen. Ich gehe davon aus, dass andere Hersteller das auch so handhaben. Wenn man einmal eine Serie von Objektiven hat, die alle eine ähnliche Bildwirkung haben, kann man damit sehr gut arbeiten. Meine «Arbeitslinsen» sind ganz klar die SL-Festbrennweiten mit Schwerpunkt auf den beiden Festbrennweiten mit 35 und 90 mm. Wenn es der Geldbeutel zulässt, kann man sich zusätzlich durchaus einmal noch ein Objektiv mit einem anderen Charakter gönnen und dieses dann bewusst einsetzen.

Allerdings, und das ist einerseits ein Wermutstropfen, andereseits aber auch tröstlich: Auch das beste Objektiv macht aus einem mittelmässigen Bild kein Hammerfoto.

;-)


 
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Film und Foto Peter Schaeublin Film und Foto Peter Schaeublin

Feedbacks vom Einsteigerfilmkurs

Dieses Jahr haben wir zum ersten Mal einen Filmkurs durchgeführt. Lies die Reaktionen und sieh, was die Teilnehmenden zusammen produziert haben. Vielleicht bist Du ja nächstes Jahr auch dabei …

 

Nebst den bereits beinahe legendären Fotokursen in Rasa habe ich dieses Jahr zum ersten Mal einen Filmkurs für Einsteiger ausgeschrieben. Während drei Tagen führte ich eine kleine Gruppe von vier Teilnehmenden in die Basics des Filmemachens ein:

  • Drehbuch schreiben und Aufnahmeplanung

  • Aufnahmen realisieren

  • Schnitt und Vertonen

Ziel war, dass jede Person der Gruppe nach dem Kurs in der Lage ist, ein eigenes Filmprojekt zu planen und durchzuführen. Es war mir klar, dass die Latte damit ziemlich hoch gelegt war. Dank dem tollen Engagement aller Teilnehmenden und einer super Unterstützung durch meine Frau Ursula, Nicola Weiss als Bootsführer und dem Decorel-Team haben wir nach drei genialen Tagen eine positive Bilanz gezogen.

Es ging gleich los mit praktischen Übungen (alle Aufnahmen in diesem Blogartikel sind Screenshots aus Filmclips der Teilnehmenden)

Es ging gleich los mit praktischen Übungen (alle Aufnahmen in diesem Blogartikel sind Screenshots aus Filmclips der Teilnehmenden)

Hier die Feedbacks der Teilnehmenden:

Der Einsteiger-Filmkurs von Peter Schäublin war sowohl sehr lehr- als auch erlebnisreich. Ich habe mich als absoluter Beginner beim Thema Filmen auf Neuland begeben und wurde nicht enttäuscht. Mit den drei thematischen Tagen war der Kurs gut aufgebaut und strukturiert. Mit vier Teilnehmern war der Kurs gut belegt, und Peter hatte – nebst den allgemeinen Theorieteilen – die Zeit und Möglichkeit, auf viele individuelle Fragen und Probleme einzugehen. Ich habe das nötige und erwartete Know-How und Rüstzeug erhalten und denke, ich könnte ein eigenes Filmprojekt starten.

Nicht zu vergessen und erwähnenswert ist das ganze «Drumherum», das von Peter und seiner Frau Ursula organisiert wurde. So haben wir nebst intensiven und arbeitsreichen Arbeitsstunden auch gemütliche und genüssliche Kaffee- und Mittagspausen dazwischenschalten können.

Optimierungspotential sehe ich für mich als Einsteiger darin, entweder vorgängiges bessere Kennenlernen der eigenen bzw. Mietkamera sowie einen etwas «sanfteren» Einstieg in die gesamte und komplexe Materie des Filmens. Wobei ein Schubs ins kalte Wasser noch nie jemandem geschadet hat ;-)

Besten Dank für die tollen 3 Tage. Werden sicher nicht die letzten gewesen sein.
— Christoph
Die kleine Gruppe ermöglichte es mir, auf die Bedürfnisse von jedem Teilnehmenden individuell einzugehen.

Die kleine Gruppe ermöglichte es mir, auf die Bedürfnisse von jedem Teilnehmenden individuell einzugehen.

 
Der Filmkurs war sehr umfassend, und durch die kleine Gruppe habe ich optimal profitiert. Von Drehbuchschreiben hatte ich vorher keine Ahnung, auch die Bearbeitung der Filmaufnahmen mit Premiere Pro wurde uns vom Kursleiter gut erklärt.

Die kulinarische Betreuung und die Gastfreundschaft waren herrlich.
Der praktische Teil mit Kanufahrerin und Bootsfahrt auf dem Rhein waren aussergewöhnlich.

Danke Peter und bis zum nächsten Mal.
— Beat
«Lisa paddelt» war das Thema unseres kleinen Filmprojekts. Gefilmt haben wir nicht nur auf dem Land, sondern auch aus dem Boot.

«Lisa paddelt» war das Thema unseres kleinen Filmprojekts. Gefilmt haben wir nicht nur auf dem Land, sondern auch aus dem Boot.

 
Intensive und sehr lehrreiche drei Tage waren es! Peter Schäublin hat mir in einer verhältnismässig kurzen Zeit das Rüstzeug mitgeben können, mich bereits an eigene Filmprojekte zu wagen. Mit seinem positiven und vor Begeisterung sprühenden Wesen kann er einem mitreissen und motivieren, sich an Dinge zu wagen, die ich in meinem Fall kaum für möglich gehalten hätte.

Die Gruppengrösse war mit vier Teilnehmern plus Protagonisten und Helfer ideal. Ebenfalls kulinarisch und unterhaltungsmässig kamen wir voll auf unsere Kosten. Ich empfehle den Kurs auf alle Fälle weiter. Allerdings finde ich es wichtig, dass man als Teilnehmer bereits im Vorfeld die Basics seiner Kamera beherrscht.
— Rita
Poetische Aufnahmen auf dem Wasser.

Poetische Aufnahmen auf dem Wasser.

 
Es ist die besondere Atmosphäre – «zuhause unter Freunden» – welche diesen Kurs so unvergleichlich macht. Die kleine Gruppe lässt sehr viel persönliche Aufmerksamkeit des Kursleiters zu und führt zu intensivem Austausch unter den Mitgliedern der Gruppe. Die Sorgfalt, mit welcher der Kursleiter ans Thema herangeht, zieht sich nahtlos weiter in die Bereiche Kursorganisation, Catering und das Drumherum. Einfach toll und eine – vor allem auch persönliche – Bereicherung.
— Rolf
 

Aus der Idee und den Aufnahmen der Teilnehmenden ist ein stimmiger Kurzfilm entstanden:

Wir haben noch kein fixes Datum für den nächsten Filmkurs definiert. Falls Dich ein Filmkurs interessierten würde, dann sende uns bitte eine E-Mail, damit wir Dich informieren, sobald das nächste Kursdatum steht.


 
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